Kettenverlängerung von Kohlenhydraten: Synthese von Pyrazolen aus optisch aktiven Carbonsäuren
✍ Scribed by Klein, Ulrich ;Mohrs, Klaus ;Wild, Hanno ;Steglich, Wolfgang
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1987
- Tongue
- English
- Weight
- 594 KB
- Volume
- 1987
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-3440
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✦ Synopsis
Die von uns entwickelte Methode zur C -C-Verkniipfung mit Hilfe von C-Phenylglycin8-12) 1aBt sich leicht zur Darstellung entsprechender Pyrazole aus optisch aktiven Carbonsauren verwenden. Die Saure l, z. B. eine peracetylierte Glyconsaure, wird dazu in einen N-Acyl-C-phenylglycin-allylester 3 iibergefiihrt, wozu sich die Aktivierung rnit 2-0x0-4,6-diphenylthieno[3,4-~-1,3-dioxol-5,5-dio~id~~~~~~ besonders gut eignet. Mit Hilfe von Triphenylphosphan, Hexachlorethan und Triethylamin werden die Ester 3 zu 5-(Allyloxy)oxazolen cyclisiert, die sich unter den Reaktionsbedingungen durch zweifache [3.3]-sigmatrope Umlagerung zu den 5(2H)-Oxazolonen 4 stabilisieren. Durch Ozonolyse bei -78 "C und reduktive Aufarbeitung rnit Dimethylsulfid erreicht man die selektive Spaltung der Allyldoppelbindung zu den 2-(2-0xoethyl)-5(2H)-oxazolonen 5, ohne daB dabei die C = N-Bindung des Oxazolonringes angegriffen wird. Die Verbindungen 5 sind stabile Synthone fur die sehr labilen in 2-Position unsubstituierten 3-Oxoaldehyde 15.16).
Behandelt man 5 bei Raumtemperatur mit einem Uber-schuB an Hydrazinhydrat, so entstehen direkt die Pyrazole 6. Die Reaktion verlauft iiber die Hydrazone 7, die nach Ringoffnung rnit iiberschiissigem Hydrazin zu den Pyrazolen 6 cyclisieren. Ersetzt man Hydrazin durch das weniger nucleophile Phenylhydrazin, so laBt sich das entsprechende Phenylhydrazon als stabiles Endprodukt der Reaktion gewinnen.
Die Aldehyde 5 brauchen nicht unbedingt isoliert zu werden. Nach Ozonolyse und Zugabe von Dimethylsulfid kann die Pyrazolbildung durch Versetzen der Reaktionslosung rnit Hydrazinhydrat auch im Eintopfverfahren durchgefiihrt cbrh Elongadoll of cubohydrrceg syndlesi!9 of pvntdes fnw O p t k d y Active Carboxyk A& By chain elongation via the C-phenylglycine method optically active carboxylic acids may be converted into >substituted pytezojcs in few steps with good: chemical yields. Starting with peramtylated glyconic acids t & ~
tecbnique permits an easy access to unprotected GnudeOsides.
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