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Kationische, homoleptische Vanadium(II)-, -(IV)- und -(V)-Komplexe durch Protonolyse von [V(NEt2)4]

✍ Scribed by Robert Choukroun; Pierre Moumboko; Sandrine Chevalier; Michel Etienne; Bruno Donnadieu


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1998
Tongue
English
Weight
156 KB
Volume
110
Category
Article
ISSN
0044-8249

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✦ Synopsis


Während die Chemie von Kationen, die Metallzentren der vierten Gruppe enthalten, sehr gut beschrieben wurde [1] und immer noch im Hinblick darauf untersucht wird, die Ziegler-Natta-Polymerisation zu modellieren, ist die Chemie kationischer Vanadiumkomplexe nicht so gründlich erforscht worden wie die der neutralen Vanadiumkomplexe. [2±4] Das derzeitige Interesse an Komplexen, in denen Amido-und Imidogruppen direkt an Metallzentren der Gruppen 4 und 5 gebunden sind, hat zu neuen Katalysatoren für Alkenpolymerisationen geführt. [5] So ist Hydridotris(pyrazolyl)boratimidovanadium(v) in Gegenwart von Methylalumoxan (MAO) als aktivierendem Reagens bei Ethylenpolymerisationen schwach aktiv. [6] Wir haben darüber berichtet, daû die Protonolyse von [Cp 2 VMe 2 ] und [Cp 2 Zr(BH 4 ) 2 ] zu Disproportionierungen führen können, wobei kationische Vanadium(iii)-und Zirconium(iii)-Komplexe entstehen. [7, 8] Hier berichten wir über die Bildung neuartiger kationischer Vanadium

Setzt man in thf gelöstes 1 bei Raumtemperatur oder bei niedriger Temperatur (À 78 8C) mit [NHMe 2 Ph][BPh 4 ] (1 ¾quiv.) um, so fällt überraschend der luftempfindliche, dikationische, heteroleptische Dialkylamidovanadium(iv)-Komplex 2 aus (26 % Ausbeute). Kristalle von 2 enthalten

pro Formeleinheit neben vier koordinierenden ein nichtkoordinierendes thf-Molekül. Das kristalline, rote Produkt wurde röntgenstrukturanalytisch charakterisiert (Abb. 1). [9] Das Metallzentrum ist oktaedrisch koordiniert, und die durchschnittlichen V-N-und V-O-Abstände von 2.054 bzw. 2.11 ähneln denen anderer Vanadiumverbindungen, die Bis(trimethylsilyl)amidoliganden und koordinierende thf-Moleküle enthalten. [10] Die Winkelsumme an jedem Stickstoffzentrum liegt nahe bei 3608, was darauf hinweist, daû die Amidoliganden wahrscheinlich als Drei-Elektronen-Donoren fungieren. Weiterhin stellten wir fest, daû sich eine kleine, nicht quantifizierbare Menge eines nicht charakterisierten grünen Feststoffs unter den Kristallen von 2 befindet, was belegt, daû es sich um eine komplexe Reaktion handelt. Angesichts dieser ersten Ergebnisse wiederholten wir das Experiment bei Raumtemperatur, verwendeten aber 1 und [[(Me 3 Si) 2 CH] 4 Bi 2 NH 4 ], 918 (6), 1071 (5) [[(Me 3 Si) 2 CH] 2 BiNH 4 ], 687(15) [[(Me 3 Si) 2 CH] 3 Bi ], 671 (23) [[(Me 3 Si) 2 CH] 3 Bi À CH 3 ], 627 (100) [[(Me 3 Si) 2 CH] 2 Bi ].


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