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Kapitel VI. Einwirkung von Ammoniak auf Phenolphtaleïn und seine Derivate

✍ Scribed by Burkhardt, J. B.


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1880
Weight
419 KB
Volume
202
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


BurkR a rdt, Einw, v. A m m n . auf Pheno&htaL u. Uemv. i i t ein krystallisirendes Substitutionsproduct, welches sich in Alkalien mit blauer Farbe 16st. Zur Reinigung wurde es zuerst aus Eisessig, dann aus Benzol umkrystallisirt , konnte aber wegen geringer Ausbeute nicht untersuch t werden. Die intensiv blaue Losung voii Tetrabromphtalidein in Schwefelsaure wird auf Zusatz von Phenol hellrothgelb und giebt dann rnit Wasser einen rothbraunen Niederschlag, der sich in Alkalien mit schon violettblauer Farbe Icist, aber nicht rein erhalten werden konnte. Auch das Chlorid des Phtalideina zeigt dieselbe Reaction, woraus sich ergiebt, dafs die Hydroxylgruppen der Phenole im Phtalidein bei der Verbindung mit Phenol nicht betheiligt sind. Benzol wirkt auf die Schwefelsaurelcisung des Phtalidc'ins nicht ein, wohl aber auf die des Chlorids. Bring1 man Benzol zu der violetten Losung des Phtalideiinclilorids in concentrirter Schwefelshure, so wird die Flrissigkeit gelb und Wasser fallt das entstandene Product als weiben Niedetschlag. Die Constitution dieser Verbindungen wird durch die augenblicklich in Ausfiihrung begrirene Untersuchung der im zweiten Kapitel besprochenen Condensationsproducte dee Phenyloxanthranols aufgeklart werden.


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Durch Destillation des Cumenylharnstoffs, wie auch des Cyanats mit Kali erhielt ich das Amin, welches mit Schwefelkohlenstoff unter starker Warmeentwickelung zu einem Krystallbrei gestand. Aus alkoholischer Losung wird dieser Korper, vermuthlich das cumenylsulfocarbamirisaure Cumenylamin in schonen