Kalorimetrische Untersuchungen zur Adsorption von Makromolekülen aus verdünnten Lösungen
✍ Scribed by Killmann, Erwin ;Eckart, Rainer
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1971
- Weight
- 830 KB
- Volume
- 144
- Category
- Article
- ISSN
- 0025-116X
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Abstract
Mit einem hochempfindlichen Kalorimeter werden die Adsorptionsenthalpien bei der Adsorption von Polyäthylenglykol aus benzolischen, wäßrigen und methanolischen Lösungen an feinkörnigem Siliciumdioxid im gesamten Bedeckungsbereich gemessen. Um die bei variierenden Polymereinwaagen erhaltenen Wärmewerte zuordnen zu können, werden zusätzlich die Adsorptionsisothermen bestimmt.
Aus dem monotonen Abfall der differentiellen Adsorptionsenthalpie mit steigender adsorbierter Menge ergibt sich eine Abnahme der Haftstellenzahl mit der Bedeckung. Sowohl aus dem Vergleich der Enthalpiewerte im Anstiegs‐ und Sättigungsbereich der Isothermen mit dem Enthalpiebeitrag der Wasserstoffbrückenbindung als auch aus dem Vergleich der adsorbierten Zahl an Grundmolen mit der OH‐Gruppendichte der Adsorbensoberfläche folgt, daß das Makromolekül bei niedrigen Bedeckungen mit nahezu 100% seiner Haftstellen in flach aufliegender Form adsorbiert wird und sich mit steigender Bedeckung aufknäuelt, entsprechend einem sinkenden Haftstellenanteil. Auf Grund der zur Polymer‐Adsorbens‐Wechselwirkung konkurrierenden Lösungsmittel‐Adsorbens‐Wechselwirkung ist die Größe der Benetzungswärme entscheidend für den Wert der Adsorptionsenthalpie.
📜 SIMILAR VOLUMES
## Abstract Eine früher durchgeführte statistische Rechnung ergibt, nachdem ein Versehen darin korrigiert ist, daß die Verdünnungsentropie einer Lösung von Fadenmolekülen nur von deren Achsenverhältnis abhängt, dagegen nicht davon, ob sie starr oder innerlich beweglich sind. Vergleicht man das Erge
Anhand von Messungen an Liisungen von Polyisobutylen wurdc die Abhlngigkeit der Huggins-Konstantcn k ~l vom Staudinger-Index [ q ] , von der Knauelaufweitung ct und vom Molekulargewicht untcrsucht. Die kH-Wcrte wurden nach der Extrapolation dcr MeRwerte auf verschwindende Scherratc nach der Martin-C