IV. Zur Kenntniss der Pyromeconsäure
✍ Scribed by Ihlée, Ernst
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1877
- Weight
- 468 KB
- Volume
- 188
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Ueber die Constitution der MeconsPure und der aus ihr durch Abspaltung von Kohlensiiure entstehenden Cornenshe und Ppromeconsiiure haben die seitherigen Untersuchungen keinen Aufschlufs gegeben. Nicht einmal die Basicitiit dieser SPuren ist mit Sicherheit bekannt. Mmche Chemiker halten die Meconsiiure fur eine zweibasische Siiiire und demgemlfs die Pyromeconsiiure fiir eine nicht saure Verbindung, wiihrend andere die Meconsiiure als dreibasisehe , die ComensPure 111s tweibasische und die Pyromeconsiiure als einbasische Saure ansehen. Nach, den vorliegenden Untersuchungen erscheinen beide Ansichten als gleichberechtigt. S te n h o u s e *) und B r o w n +*) haben eine Anzahl von Metallsalzen der Pyromeconsiiure dargestellt, aus deren Zusammensetzung sich far diem Verbindung der Charakter einer einbasisahen %ure ergiebt, und damit in Uebereinstimmung steht die von L i e b i g und S te n h o u s e beobachtete Thatsache, dafs die Meconsiiure Salze liefert , die der Formel C7HYW7 entsprechen. Andererseits aber giebt St e n h o u s e an, dafs sich aus einer mit alkoholischern Kali versebten heifsen elkoholischen Lbnng von Pyromeconsaure Krystalle absetzen, die nur sehr wenig Ksli enthalten und im Wesentlichen BUS freier Pyromecon-Saure bestehen. B r o w n fand diefs bestlitigt. ,,Behandelt man, sagt er (a. a. 0. S. a), eine heifse w-rige Liisuq der Pyromeconslure mit sterkem kaustischem Kali im Ueberschufs und Ilfst sie einige Stunden stehen, so fangen bald
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