Isolierung und Charakterisierung der Bis(anthracen)metallkomplexe [Ti(η6-C14H10)(η4-C14H10)(η2-dmpe)] und [Ti(η4-C14H10)(η2-C14H10)(η5-C5Me5)]−
✍ Scribed by John K. Seaburg; Paul J. Fischer; Victor G. Young, Jr.; John E. Ellis
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1998
- Tongue
- English
- Weight
- 147 KB
- Volume
- 110
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Reagentien, die als lagerfähige Quellen für ¹nackteª Metallatome oder hochungesättigte metallorganische Gruppen dienen, bieten wegen ihrer leichten Umsetzbarkeit mit vielen kleinen Molekülen und ihrer stark reduzierenden Eigenschaften reizvolle Synthesemöglichkeiten. [1] Besondere Bedeutung haben dabei die Metall(0)-Komplexe von kondensierten Arenen, die angesichts der bemerkenswerten Labilität der Arenliganden als potentielle Vorstufen für die Untersuchung von Übergangsmetallen in der Oxidationsstufe Null interessant sind. [2] Unter diesen Komplexen sind die Bis(naphthalin)metall(0)-Verbindungen hervorzuheben, für die kürzlich erstmals konventionelle Synthesen beschrieben wurden. [4] Basolo wies darauf hin, daû Bis(anthracen)metall(0)-Komplexe sogar noch labiler sein könnten als die entsprechenden Naphthalinverbindungen. [5] Der einzige bisher bekannte Komplex dieses Typs, Bis(anthracen)chrom(0), wurde durch Cokondensation von Chromatomen und Anthracendampf in einem Metallatomreaktor zusammen mit nicht abtrennbarem Anthracen erhalten. Ligandenaustauschreaktionen dieser Verbindung wurden unseres Wissens noch nicht beschrieben.
Da über die potentiell interessanten Bis(anthracen)metallkomplexe nur wenig bekannt war, wurde versucht, sie durch konventionelle Umsetzung von Hauptgruppenmetallanthracenen mit Übergangsmetallhalogeniden zu erhalten, doch lieferte diese Methode bisher nur Mono(anthracen)metallkomplexe. Wir beschreiben nun die Synthesen und die Molekülstrukturen der ersten gut untersuchten Metallkomplexe, die zwei Anthracenliganden enthalten: [Ti(C 14 H 10 ) 2 (dmpe)] 1 (dmpe 1,2-Bis(dimethylphosphino)ethan) und [Ti(C 14 H 10 ) 2 -(C 5 Me 5 )] À 2 (Gegenion [K(18-Krone-6)(thf) 2 ] ). Diese Verbindungen sind auûerdem die ersten strukturell charakterisierten Anthracenkomplexe eines Metalls der 4. Nebengruppe. [8] Die Reduktion von [TiCl 4 (dmpe)] und [TiCl 3 (C 5 Me 5 )] mit vier ¾quivalenten Na-oder K-Anthracen in THF bei À 55 bis À 65 8C lieferte eine tief rotbraune bzw. grünschwarze Lösung, aus der 1 (54 %) bzw. [K(18-Krone-6)(thf) 2 ]-2 (28 %) als diamagnetische, dunkelviolette bzw. schwarze Mikrokristalle
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