Ionenaustauscher für Glukose
✍ Scribed by Ing. D. Ramondt
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1951
- Tongue
- English
- Weight
- 379 KB
- Volume
- 3
- Category
- Article
- ISSN
- 0038-9056
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✦ Synopsis
Auf dem Gebiete der Anwendung von Kunstharzen in der Glukose-Industrie hat sich, wenigstens soweit mir bekannt, im letzten Jahre nichts Neues ergeben. Im Juli des vergangenen Jahres hatte ich die Ehre, iiber dieses Thema einen Vortrag auf dem VIII. Internationalen Kongrea der Landwirtschafts-und Ernahrungsindustrien zu halten.
Ich beabsichtige nicht, meine dinialigen Ausfuhrungen an dieser Stelle zu wiederholen. Auf einen bestimmten Gegenstand meines Brusseler Vortrages mochte ich jedoch hier einen Augenblick zuruckkommen, und zwar auf die Resistenz des Anionenaustauschers. Bekanntlich braucht man zum Entzalzen immer einen Kationen-und einen Anionenaustauscher. Wir wollen die Frage, wann tine Entsalzung Sinn hat und wann nicht, hier aufier Betracht lassen; nur ist es so, daf3 w e n n man sich eine solche Anlage kaufl, man wenigstens wissen mochte, wie lang diz Lebensdauer der Austauscher ungefahr sein wird.
Die Kationenaustauscker sind immer verhaltnisma~ig stark, diemisch sowohl als physilralisch. Leider ist das bei den drei-bis funffach teureren Anionenaustauschern nidit irnmer der Fall. Es ist daher wichtig, zu wissen, auf wel-&em Wege man rasch zu eineni Urteil uber die Haltbarkeit dieser Anioncnaustauscher gelangen kann. Wir wollen nicht behaupten, dai3 dcr von uns durdigefuhrte Laboratoriumsversuch eine absolute Sicherheit dafur gibt, so vie1 aber kann man wohl sagen: Wenn ein Harz diesen Versuchsbedingungen n i c h t widersteht, so sind die Chancen fiir eine normale Lebensdaucr sdion ziemlich gering.
Man nimmt einen Glukose-RohsaR und fuhrt diesen iiber einen mit Saure regenerierten Kationenaustauscher. Der SaR wird dadurch naturlich stark sauer, pH-Wert un- gefahr 1. Diesen SaR fullt man in cine Flasche und fugt eine Menge des zu untersuchenden Anionenharzes hinzu,
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