## Abstract Brennstoffzellen als elektrochemische Energiewandler haben durch gezielte Materialentwicklung Anwendungsreife erlangt. Für die Membranbrennstoffzelle sind das insbesondere der ionenleitende, polymere Festelektrolyt, Edelmetall‐Nanokatalysatoren auf korrosionsstabilen Kohlenstoffträgerma
Innovative Materialien und Verfahren für Instandsetzungen
✍ Scribed by Wolfgang Kusterle
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 2009
- Tongue
- German
- Weight
- 54 KB
- Volume
- 104
- Category
- Article
- ISSN
- 0005-9900
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✦ Synopsis
Bauen im Bestand ist ein wachsender Wirkungsbereich für den Bauingenieur. Öffentliche und private Betreiber schieben einen Berg an Instandsetzungsaufgaben vor sich her, und gleichzeitig werden die Beanspruchungen im Bestand immer größer, wie in diesem Heft am Beispiel der Verkehrsbelastung von Brücken aufgezeigt wird. Instandsetzungen, angefangen bei der Bauwerksuntersuchung über die Projekterstellung bis zur technischen und baubetrieblichen Planung und Realisierung, stellen eine anspruchsvolle Aufgabe für den Bauingenieur dar. Während der Ausführung tauchen immer neue Überraschungen auf. Eine gute Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber, fachkundigem Planer, ausführendem Unternehmen und dem Baustoffhersteller sowie allfälliger eingeschalteter Prüflabors sind daher unumgänglich. Entscheidungen müssen aufgrund technischer Kriterien unter Bedacht der immer komplexeren Regelwerke getroffen werden. Wirtschaftliche und technische Optimierungen führen zu Innovationen bei Baustoffen und Instandsetzungsverfahren. Innovationen sind für den Standort Europa wichtig. Sie werden einerseits durch ein strenges Regelwerk erschwert, beinhalten andererseits, bei zu großem Optimismus, ein steigendes Risikopotential, wenn grundlegende Zusammenhänge verdrängt werden. Neuentwicklungen, innovative Ideen und Piloteinsätze sind daher genau so wichtig wie strenge Prüfungen auch vorerst nicht im Fokus liegender Eigenschaften und deren Langzeitverhaltens. Die "Nebenwirkungen" darf man nicht unter den Tisch kehren, sondern muss sie ansprechen. Langzeiterfahrungen liegen für Stahl und Beton vor, für neue Produkte und Verfahren müssen sie erbracht werden. Solange dieser langwierige Weg nicht beschritten ist, muss die Anwendung auf Pilotprojekte beschränkt bleiben und auf Bewährtes zurückgegriffen werden. Neue Verfahren und Produkte erfordern vom Bauingenieur unter Umständen Kenntnisse aus anderen Disziplinen. Die Einstellung eines Schutzstromes oder die Formulierung eines Polymers gehören nicht zur Kernkompetenz des Bauingenieurs. Eine Zusammenarbeit mit anderen Fachgebieten wird daher unumgänglich. Dabei darf nicht vergessen werden, dass die Gesamtverantwortung beim Bauingenieur bleibt. Er muss die letzte Entscheidung treffen und daher über ausreichende Grundkenntnisse verfügen. Diese Verantwortung wird ihn in einen laufenden Lernprozess führen, für den ihm das Tagesgeschäft hoffentlich genug Zeit lässt. Dem Leser des vorliegenden Heftes wünsche ich, dass ihm die Lektüre ein Stück auf diesem Weg weiterhilft.
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