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Innere Komplexsalze und konjugierte Salze von Alkalimetallen II

✍ Scribed by J. Lifschitz; Georg Beck


Book ID
102242801
Publisher
John Wiley and Sons
Year
1919
Tongue
German
Weight
487 KB
Volume
2
Category
Article
ISSN
0018-019X

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✦ Synopsis


Wie in der ersten dieser Mitteilungen I) unter Anderem bemerkt wurde, besitzen die Alkalisalze der Oximidoketone und der Erythronitrolsaure in methylalkoholischer und acetonischer Losung vie1 geringeres elektrolytisches T,eitvermogen als diejenigen einfacher anorganischer und organischer Sauren.

Dies schien auf den ersten Blick im Einklang mit ihrer Formel als konjugierter Salze, zum Beispiel I, zu stehen, die sie ausserlich als Analoga zu den inneren Komplexsalzen der Schwermetalle, zum Beispiel 11, Glycocollliupfer erscheinen liess. Wie fI,S--CH,-c=o >. >o -C 2 '''''Mot 1 1 ) 1 11 AN/) H,X-CH,--C=O -c dieseii Schwermetallsalzen bekanntermassen in wasseriger Losung, so kame unsern Alkalisalzen in den oben genannten Medien ein geringeres Dissociationsvermogen zu. Diese Auffassung musste, wie seinerzeit betont wurde, schon deshalb eingehender gepruft werden, weil die optische Unveranderlichkeit konjugierter Salze bei elektrolytischer Dissociation mit cler gewohnlichen Komplexsalzformel nicht ohne Weiteres im Einklang stand. Sodann aber ware, wenn sich das geschilderte Verhalten konjugierter Salze allgemein wiederfhde, offenbar eine neue Methode zur Erkennung konjugierter Strukturen gegeben.

Es wurde daher eine Reihe von Alkalisalzen einfaclier aliphatischer und aromatischer Sauren zunachst in Methylalkohol auf ihr Leitvermogen hin untersucht und dasselbe mit demjenigen weiterer notorisch oder moglicherweise konjugierter Salze verglichen. Gleiclizeitig wurden die fruheren Messungeii an frischen Praparaten kontrolliert.


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