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Inkubationszeit und Rißverlauf bei der transkristallinen Spannungrißkorrosion austenitischer Chrom-Nickel-Stähle in Magnesiumchlorid-Lösungen

✍ Scribed by I. Bleckmann; H. Zitter


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1974
Tongue
German
Weight
500 KB
Volume
25
Category
Article
ISSN
0947-5117

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✦ Synopsis


Abstract

Mit Hilfe einer sehr empfindlichen Meßmethode konnten Einzelheiten über das Korrosionsverhalten eines austenitischen Stahls ermittelt werden, die bisher unbekannt waren. Nach den Untersuchungen an dem Stahl Werkstoff‐Nr. 1.4301 handelt es sich bei der Spannungsrißkorrosion um einen in drei Etappen ablaufenden Vorgang, nämlich einen Fließvorgang, der anscheinend ungestört verläuft, eine Periode diskontinuierlichen Rißwachstums und schließlich eine Periode Kontinuierlichen Rißwachstums. Die Dauer der Inkubationszeit, die experimentell erfaßt werden kann, ist abhängig von der Empfindlichkeit der Meßmethodik; die wahre Inkubationsdauer ist immer kürzer als der experimentell bestimmte Wert. Der Inkubationsperiode, die aufgrund der Dehnung bestimmt wird, folgt eine diskontinuierliche Periode, die durch Rißwachstum und anschließende Repassivierung charakterisiert ist; abschließend folgt eine Periode mit kontinuierlichem Rißwachstum. Dieses Verhalten kann mit Hilfe des Gleitstufen‐Repassivierungsmodells gedeutet werden.