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Infrarotspektroskopische Untersuchungen über die Wasserstoffbrückenbindung cyclischer Äther, Thioäther und Imine mit Phenol. Der Einfluß der Hybridisierung am Heteroatom auf die Donoreigenschaft

✍ Scribed by Lippert, Ernst ;Prigge, Helmut


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1962
Weight
435 KB
Volume
659
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


Abstract

Die Elektron‐Donorfähigkeit der Ringe nimmt in Bezug auf die Assoziation mit Phenol in Tetrachlorkohlenstoff oder Tetrachloräthylen in folgender Reihenfolge ab: Cyclische Imine > cyclische Äther > cyclische Thioäther In allen drei Verbindungsklassen sind die Dreiringe die relativ schwächsten Donoren. Bei den cyclischen Äthern und Iminen bildet der Vierring, bei den cyclischen Thioäthern der Fünfring die jeweils stärksten Wasserstoffbrücken. — Es wird angenommen, daß mit zunehmender Ringspannung der s‐Charakter eines der beiden freien Elektronenpaare von ¼ (bei sp^3^) ausgehend auf 1 zunimmt und deshalb die Donorfähigkeit bei H‐Brücken‐Assoziation ebenso wie der Anteil des betreffenden nichtbindenden Elektronenpaares am atomaren Dipolmoment dabei ein Maximum durchläuft. Das Maximum liegt bei den cyclischen Äthern und Iminen beim Vierring, bei den cyclischen Thioäthern beim Fünfring.