Immuno Enzyme Techniques in Cytochemistry. Von W. D. Kuhlmann. Verlag Chemie, Weinheim 1984. XIII, 170 S., geb. DM 128.00. - ISBN 3-527-26078-1
✍ Scribed by Peter von Sengbusch
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1985
- Tongue
- English
- Weight
- 149 KB
- Volume
- 97
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Practical Aspects. Das Buch erhebt den Anspruch, einen Uberblick uber Konzepte und praktische Aspekte immunohistologischer Methoden, insbesondere die Immunoenzymtechniken, zu vermitteln, es verspricht, eine detaillierte Beschreibung der Praparation und Reinigung der benotigten Reagentien zu geben, mochte den Leser vor Fehlinterpretationen warnen und ein verlafilicher Leitfaden fur alle sein, die sich rnit immunohistologischen Methoden auseinanderzusetzen haben. Halt es, was es verspricht? Die Antwort ist leider ein klares Nein. Ein Leser, der versucht, die Angaben nachzuvollziehen, wird vor unuberbriickbare Schwierigkeiten gestellt. Wer weiD schon von vornherein, wozu Protein A benotigt wird (S. 28,44,45, eine Erklarung folgt auf S. 62, im Stichwortverzeichnis wird nur S. 45 erwahnt), dann, was ein Epitop ist (S. 32, Anm.: eine antigene Determinante), welche Affenart sich hinter dem Namen Cercopithecus aethiops (S. 122, Anm.: Meerkatze) verbirgt, und wie deren Nierenzellen zu beschaffen sind, denn jene werden fur eines der Experimente benotigt. Fur Wissenschaftler rnit langjllhriger Laboratoriumserfahrung sind die Darstellungen teils zu trivial, teils zu speziell. Bedauerlicherweise wird nicht ein genereller Uberblick iiber Immunoenzymtechniken gegeben, sondern lediglich ein Einblick in laufende Arbeiten im Laboratorium des Autors. Es fehlt an Hinweisen, wie die yon ihm -unter zum Teil extrem aufwendigen Bedingungen -gewonnenen Ergebnisse auf andere Systeme iibertragbar sind. Viele der Angaben sind ungenau. So geht z. B. aus dem Text und aus den Legenden zu den Abbildungen 1-10 und 1-15 nicht hervor, welches Protein die dargestellte Kinetik bzw. Verteilung ergibt. Diese Angabe ist jedoch essentiell, denn die Ergebnisse treffen nur fur ein bestimmtes Protein zu, sie lassen sich nicht auf andere iibertragen. Ferner werden Angaben uber Acrylamidkonzentrationen zur Herstellung von Gelen gemacht (S. 26), doch fehlt der Hinweis, daB Gele dieser Konzentration nur fur Proteine bestimmter GrdDenklassen geeignet sind. Die Apparatur zur Polyacrylamidgel-Elektrophorese (oft selbst gebaut) gehort heutzutage zur Standardausriistung, doch in welchem Laboratorium besteht die Kammer aus Quarzglasplatten? Normales Glas oder Spiegelglas sind ublich, Quarzglas ist vie1 zu teuer. Die vorgeschlagenen Dimensionen 436