II. Ueber einige Legirungen des Cers und des Lanthans
β Scribed by Muthmann, W. ;Beck, H.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1904
- Weight
- 484 KB
- Volume
- 331
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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β¦ Synopsis
Auch Wolframtrioxyd und Molybdantrioxyd reagiren mit dem Mischmetall unter glanzender Feuererscheinung. Auch hier kann man bei Anwendung selbst kleiner Mengen die Metalk zusarnmengeschmolzen in reinem Zustande bekommen. Vortreffliche Resultate erhielten wir mit den Pentoxyden des Niobs, Vanadins und Tantals. Die beiden ersteren Metalle haben wir in prachtvollen Reguli erhalten, wahreud das ausserordentlich schwer schmelzbare Tantal bisher nur in gesiutertem Zustande, aber auch vollig rein gewonnen wurde. Wir hoffen, wie gesagt, iiber diese Versuche bald Naheres berichten zu konnen. TI. Ueber einige Legirungen des Cers und des von TV. Mtrtlinmnrh uiid H. Beck. Lanthans; Angaben iiber Legirungen der Ceritmetalle mit anderen Metallen finden sich in der Literatur sehr sparlich, weil es bis vor Kurzem nicht moglich war, die Metalle der Cergruppe in grosseren Mengen regulinisch herzustellen. Der Eine von uns hat in Gemeinschaft mit H. H o f e r und L. W e i s s l ) vor einigen Jahren eine allerdings silicidhaltige Aluminiumlegirung erhalten durch Elektrolyse einer Auflosung von Cerdioxyd in geschmolzenem Kryolith und es hat ferner B o r c h e r s und L. S t o c k e m z ) wie es scheint einige erfolgreiehe Versuche gemacht durcli Reduction von Gemischen einiger Metalloxyde , namentlich von Kupferoxyd und Cerdioxyd mit Kohle Legirungen darzustellen. Genaueres iiber die Darstellungsweise und die Eigenschaften solcher Legirungen ist indessen nicht bekannt geworden. Wir haben uns nun die Aufgabe gestellt zunac,hst reines Cer und reines Lanthan mit anderen Metallen zu legiren und I ) Diese Annalen 320, 253. ' ) 3 o r c 11 c r s, Elelttrometallurgie, 3. Aufl. Seite 179.
' 1 1)iesc Snnalen 329, 281.
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Uebrigone ist bei der Einwirkung VOI) Gummibaryt suf gurnmisauren Baryt die Zersetzung nor bdi einem Theil der Gummisinre erfolgt. Denn in der Mutterlauge, au8 wslcher die Oxygunimisiiure krystallisirt, is1 noch eine grolke Menge Gummisaure enthatten. Ein darauo dargestelltes Barybalz gab 54,277 pC.