II. Ueber Ammoniakderivate des Benzils
β Scribed by Henius, M.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1885
- Weight
- 648 KB
- Volume
- 228
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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β¦ Synopsis
sucheii nehen grofseren Mengen der Dianilidoverbindung eine k!eirle Menge eider griinliohen , sehr hoch schrnelzsnden Verbiildung , ivelche kaum eiii Monanilid des Tettachlorchinoos sein durfte. Dem Anilin ganz gleich verhalten sich ound p-Toluidin, BUS letztereri htrbe ich eiiiige Verbindungen im reinen Zustand dargestelll. Diesdben unterscheiden sich von den Anilinderiveten nur durch den Schrnelzpunkt. Auch die drei Nitraniline reagiren s e i r leicht untet Bildurig sehwer loslicher Nitroanilide ; in kleii:er Menge konnte ich auch aus delrr &DichZorahinos mil ound p-Nikanilin Verbindongen yon saurer Natur erhalten, welche den von H e b e b r a n d BUS Chinon und p-Nitranilin erhaltenen entsprechen werden j die Quantibiten, welehe ich darstellea konnte, waren so geritig, da& ich auf eine Untersuchung verzichten mufs'ste. 11. Ueber Ammoniakderivate des Benzils ; von M. Henius. Die nachfolgenden Untersuchungen sind schon vor rangerer Zeit ausgefuhrl worden *), ihre YeriifYentlichung aber, abgesohen yon einer kurzen gelegentlicheti N o h **) , zufiillig unterblicben, In der Zwischenzeil hat sieh auch J a p p *+*,? *) Inaugu~aldiasertation, Marhurg 1881. **) Bar. d, deutsch. chem. Ges. la, &RO. ***) Daeelbat 16, 2636 und Chem. Soc. Journ Trans. 1853, 12. 24 *-*) Ioanguraldiasertation , Marburg 1880 ; YorlVlufige Mittheilung : Ber. d. deuteah. ahsm. GOB. lB, 164% B e n d und Phenanthrenchinon vorhanden seien. Aus dem Phenanthrenchinon sind z. R. Yerbindungen dargesteiit warden von der Form61 : CIkHsNO und CteN,6Nu Phenonthrenchinonimid. Diesen Verbindungen konnten entsprcchen L a u r e n t 's Imabenzil, C1J-iI1NO, und Bendam, wenn letzterem statt der Pormel CesHleNe die Formel C48H80NP zukommt. Die angestellten Versuche ergaben dann bald, dafs keine Analogien vorhanden sind ; die von L a u r e n t beschriebemn drei Aminoniakderivate des Benzils : Imabenzil, Be~zilirnid und Benzilnm existiren zwar, aber sie besitzen eioe ganz andere Zusammansetzung, als L a u r c n t angicbt. Weiter habe ich bestimmt nachgewiesen, dafs das von 2 i n i n *) besckriebane A a o b e n d identisch ist mit dem Benzilam yon L a u r e n t . Auf die Analysen ist grofse Sorgfalt verwendet worden, die von mir aus denselben fur das Benailam und ailer Wahrscheinlichkeit nach auch die fur das Beneilzinid berechneten Formeln bediirfen aber der Berichtigung ; das habenail ist CMH98N004, das Benzilarn, C~Iβ¬ll~NO, das Benr;z7imid wahrscheinlich CalH17NOe, wiihrend ich fiir dae Bend a m die Forrnel CloHSaNzOs, fiir das Benzilimicl die Forrnel CcpHS2NPOc berechnete. Einwirkung von Arnmoniak auf Benzil. Zur Darstellung der beschriebenen Verbindungen Ieitete L a u r e n t **> in eine warme aikaholische Losung von B e n d Amnioiiiak und lids unter Einleiten erkalten. Imabenzil schied sich aus und konnte leicht rein erhalten werden, wahrend Benxilam ucti Beadimid neben einem Oel in Losung *) Dime Ahnalen 84, 190. **) Q e r har d t, Lehrb. d. org. Chem. 8, 309. *) tan r e nt 's Analyeen 80,OO und 80,84 pC. C, $3 und 5,lg pC. H und 7,3 und 6,8 pa. N stimmen in Bezag auf C und β¬ I sehr gat mit den meinigen itberein.
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