I1. Phase boundary processes as rate determining steps in reactions between solids and liquids: The inhibitory action of metal ions on the formation of calcium bicarbonate by the reaction of calcite with aqueous carbon dioxide
✍ Scribed by S.G. Terjesen; O. Erga; G. Thorsen; A. Ve
- Publisher
- Elsevier Science
- Year
- 1961
- Tongue
- English
- Weight
- 701 KB
- Volume
- 14
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2509
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✦ Synopsis
Zusammenfassung~Die hemmende Wirkung yon Metallionen auf die Bildung yon Calciumbicarbonat dutch Reaktion pulverf6rmigen Calciumcarbonats (Kalkspat) mit w~sserigem Kohlendioxyd wurde untersucht. Es konnte nachgewiesen werden, dass sich die Reaktion in Anwesenheit der Inhibitoren einer scheinbaren Gleichgewichtslage n~ihert, die sich wesentlich yon der wirklichen Gleichgewichtslage unterscheidet. Die Reaktionsgeschwindigkeiten konnten mit Hilfe der Formel: C* wirklteh 1 r ----k' c* wirklteh M C C* scheinbe, r/ korreliert werden. In dieser Formel stellt c* die wirkliche oder scheinbare Gleichgewichtskonzentration an Calciumionen dar. Die hemmende Wirkung yon MetaUionen nimmt zu, je nachdem die LSslichkeit der MetaUcarbonate gednger wird. Die Inhibitoren sind sehr wirksam bei Konzentrationen yon unter 10 -a Mol/l., wenn nur 5 prozent tier Kalkspatoberfl~iche odor noch geringer mit Metallsalz iiberdeckt ist. Anscheinend nimmt derjenige Toil der Oberfl~tche, der yon Metallsalz fiberdeckt ist, bis zu Null at), wenn die wirkliche Gleichgewichtslage erreicht ist.
Der Einfluss auf die Wachstumsphasen der Kristalltt~ichen bietet keine glaubwiirdige Erkl~rung der hemmenden Wirkung, und es wurde angenommen, dass die adsorbierten Inhibitoren eine Steigerung der Oberfl~ichenkonzentration yon Carbonationen und damit eine Zunahme tier Geschwindigkeit der Umkehrreaktion herbeifiihren. Eine auf dieser Grundiage entwickelte kinetische Gleichung zeigte eine leidlich gute Uebereinstimmung mit den Resultaten der Beobachtungen.
Die vorgeschlagene Theorie bezeiclmet, dass eine hemmende Wirkung dieser Art eine ganz allgemeine Erscheintmg sein k6nnte, die wahrscheinlich jedesmal auftritt, wenn ein Ionenkdstall in einer Fliissigkeit aufgel6st wird, in der sich Metallionen befinden, die mit dem Anion des Kristalls weniger 16sliche Salze bilden als die, welche yon dem Kation gebildet werden, vorausgesetzt, dass die Reaktion nicht dutch Diffusion beherrscht wird.