I. Beziehungen zwischen Farbe und Konstitution der Fulgide
β Scribed by Stobbe, Hans
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1911
- Weight
- 707 KB
- Volume
- 380
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
No coin nor oath required. For personal study only.
β¦ Synopsis
Wenn nun auch mehrere Vertreter dieser fiinf Gruppen bereits in meinen friiheren Abhandlungen l) beschrieben worden sind, so komme ich hier nochmals auf sie zuruck, um an ihnen und vielen anderen, insgesamt 44 Fulgiden, die Beziehungen ihrer Farbe zu ihrer Konstitution sowie die thermochromen Erscheinungen d. h. die Farbanderungen bei wechselnder Temperatur gemein-Sam zu erlautern. Ferner sollen einige bisher nicht erwahnte Isomeriefalle und die Versuche zum Farben mit Fulgiden kurz geschildert werden. Und schlieWlich sind die Synthesen der den Fulgiden korrespondierenden Fulgensauren C-C-COOH R:> [ %>C=C-COOH' I sowie die hierbei auftretenden zahlreichen Nebenprodukte eingehend zu besprechen.
I. Beziehungen zwischen Farbe und Konstitution der Fulgide;
Die Fulgide zeichnen sich durch ein sehr gutes Krystallisationsvermogen aus. Sie sind daher auf leichte Weise in reinem Zustande zu gewinnen. Ihre Korperfarben sind sehr verschieden. Die aliphatischen Fulgide sind farblos, die Monoarylfulgide grungelb bis dunkelgelb, die Diarylfulgide citronengelb bis orangerot, die Triarylfulgide orangerot bis dunkelrot, die Tetraarylfulgide rot, purpurn bis braun.
Alle Fulgide sind in Chloroform 1Bslich. Ich habe daher von Anfang an diese Losungen zu meinen spektroskopischen Untersuchungen verwandt, zunachst in Gemein-von Hans LStobbe.
π SIMILAR VOLUMES