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Hydrothermalsynthese und Charakterisierung von Zeolith EMT

✍ Scribed by Prof. Dr.-Ing. Jens Weitkamp; Dipl.-Chem. Rainer Schumacher; cand. Chem. Ulrike Weiß


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1992
Tongue
German
Weight
493 KB
Volume
64
Category
Article
ISSN
0009-286X

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✦ Synopsis


Die Ergebnisse, die wir in diesem Bericht mitteilen, zeigen, daB Wasserstoff unter erhohtem Druck und bei erhohter Temperatur als Gast in bestimmtezeolithe als Wirte eingebracht und durch Abkiihlen des Systems eingekapselt werden kann. Durch einfaches Aufheizen laBt sich der Gast wieder freisetzen. Mit den bislang erprobten Zeolithen und unter den hier angewandten Bedingungen sind die massenbezogenen Speicherkapazitaten von ca. 10 cm3/g allerdings noch um eine bis zwei GroBenordnungen niedriger als die von speziell entwickelten Metallhydriden, fur die Kapazitaten von 150 bis 700 cm3/g genannt werden [16]. Hierin sehen wir aber keinesfalls eine entmutigende Situation: Zum einen diirfte sich die Speicherkapazitat von Zeolithen -wie in diesem Beitrag naher ausgefuhrtdurchaus noch steigern lassen; zum anderen stellt die Aufnahmekapazitat nicht das einzige Bewertungskriterium fur feste Wasserstoffspeicher dar. Weitere wichtige Kriterien werden u.a. der spezifische Gestehungspreis, die Lebensdauer (Zahl der BeladungdEntladungs-Cyclen), die Betriebssicherheit auch in kritischen Fahrzeugsituationen, die Moglichkeiten einer umweltfreundlichen Entsorgung sowie die Hohe der Absorptions-und Desorptionswarme sein . Die in unserer Gruppe derzeit laufenden Folgearbeiten sind hauptsachlich auf das Ziel ausgerichtet, Zeolithe mit hoheren Speicherkapazitaten fur Wasserstoff zu entwickeln. Systematisch variiert werden dabei sowohl die Kristallstruktur der Molekularsiebe als auch ihre chemische Zusammensetzung. Ferner werden unterschiedliche postsynthetische Modifizierungstechniken, wie insbesondere der Ionenaustausch, angewandt.

Wir danken der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem Fonds der Chemischen Industrie und der Max Buchner-Forschungsstiftung fur die fortwahrende finanzielle Unterstutzung unserer Arbeiten iiber Zeolithe. Unser Dank gilt ferner den Herren Prof. J.


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