"Metallstatistik 1947 bis 1956“. 44. Jahrgang. 1957. Metallgesellischaft AG., Frankfurt/Main. 234 S. Nach interessanten Betrachrungen über die Metallwirtschaft des Jahres 1956 und des ersten Halbjahres 1957, der Metallwirtschaft im gemeinsamen europäischen Markt, der Bedeutung von Alt- und Abfallma
Holl, K.: Untersuchung, Beurteilung, Aufbereitung von Wasser. 2. Aufl. - Walter de Gruyter & Go., Berlin 1958. 191 S. Ln. DM 19,80
✍ Scribed by H. Caspers
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1959
- Tongue
- English
- Weight
- 152 KB
- Volume
- 44
- Category
- Article
- ISSN
- 1434-2944
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✦ Synopsis
Im Vorwort wird auf die aul3erordentliclie Ausweitung und Vertiefung hingewiesen, welc,he die Ozeanographie seit der vor fast 50 Jahren erschienenen letzten Auflage des Lelirbuches von OTTo KRuniMEL erfahren hat. Seit,deni fehlt,e eine zusa.mmenfassende deutsche Behandlung, in der aucli die quantitativen Erforschungen der Problenie darzustellen waren. Der Verfasser bezeichnet das nun erarbeitete Werk als ,,Einfiihrung", die keine Vollstandigkeit erstreben kann; ihr Umfang erweist aber ancli den Umfang des Stoffgebietes. Ein Referat iibcr die Kapitel des 'I.)uches hiehe den Gesanitkomples der Ozeanographie auffiihren; es mag der Hinweis geniigen. daO ausgehend von der Geoniorpliologie des Neeresbodens die physikalischen und cheniischen Eigenschaften des Meerwasser, der Warmehaushalt, die Meeresstroniungen (einschlieOlicli ihrer Theorie) und die Gezeitenwellen zur Darstellung kommen. Um ein Beispiel fur die vorsichtige, klare nnd iiberlegte Darstellung des Werkes xu geben, sei hier ails der Einleitung Zuni Abschnitt iiber ,,Regionale Ozeanographie" zitiert: ,,Die erste Aufgabe fiir die Ozeanographie wie fiir jede Erfahrungswissenschaft ist die Beobachtung, namlich die Vorglnge und Erscheinungen im Meere genan festzustellen. Die zweite Aufgabe ist, diese mit. Hilfe analytischer Met,hoden auf ihre primaren Ursachen zuriickzufiihren, und in der dritten sc,hlieBlich strebt nian als da,s Ziel jeder Wissenschaft die Syntliese an, die aus den belcannten Ursaclien die Tatsachen entwickelt. Diese dritte Aufgabe schliel3t die Vorhersage und Koutrolle der Vorgange und Erscheiuungen init ein. Es fragt sich jedoch, wieweit die Ozeanographie der beiden ersten Aufgaben Herr geworden ist,, um an die Verwirlilichung der dritten gehen zu konnen. In vollem Umfange kann dies sicher nicht bejaht werden. Aber die Grnndziige der urs~clilichen Zusammenliange, welche die beobachteten ozeanischen Vorgange und Ersclieinungen betreffen, sind uns bekannt. Daruni kann man heute den Versuch machen, das Lehrgebaude derOzeanographie von unten her aufzubauen." -KALLE behandelt den Stoffliaushalt des Meeres und einige chemische Kapitel. Hier ist die engste Beriihrung zu hydrobiologischen Fragen. Tabellen iiber die Zusammensetzung der Rlotflussiglteit und des Magnesiumgehaltes im Meerwasser und iin Blutserum vou See-und Landtieren erlautern den Abschnitt iiber die verwandtschaftliclien Beziehunqen verschiedener Organisinen niit den1 heutigen Ozeanwasser. Die Frage des Energiegewinns der Plankter Ieitet ZII dem auafiihrlichen produktionsbiologischen Teil iiber, in deni aacb die Prodnktionsgro Wen auf dem Festland und im Meer gegeniibergestellt werden; weiter gelangt die regionale Verteiluiig der NIlirstoffe und des Sauerstoffs zur Darstellung. -BegriiOenswert ist ein Kapitel uber die ozeanographischen Instrumente und MeBniethoden. Die vielen vorziiglichen Abbildungen und das umfangreiclie Literaturverzeichnis seien noch hervorgehoben.
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