Hochtemperatur-Brennstoffzellen mit keramischen Elektrolyten zur Umsetzung billiger Brennstoffe. Teil II: Aufbau und Wirtschaftlichkeit von HTBZ-Aggregaten und deren Anwendungsmöglichkeiten
✍ Scribed by Dr. W. Fischer; Dr. H. Kleinschmager; Dr. F. J. Rohr; Dr. R. Steiner; Dr. H. H. Eysel
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1972
- Tongue
- German
- Weight
- 851 KB
- Volume
- 44
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-286X
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Wahrend sich der erste Teil [l] im wesentlichen mit den Problemen der Einzelzelle und deren Komponenten befaBte, behandelt der folgende zweite Teil das HTBZ-Aggregat. Dieses enthalt neben den Brennstoffzellen, die zu einer Batterie zusammengeschaltet sind, samtliche fur deren Betrieb erforderlichen Hilfsvorrichtungen. I n einem solchen Aggregat konnen billige Bohlenwasserstoffe wie Erdgas oder Benzin als Brennstoff eingesetzt werden. Abschatzungen ergeben, daB ein Wirkungsgrad von 40% erreichbar ist und daR die erforderliche Betriebstemperatur von 1000 "C bei Leistungen bis herab zu 100 W ohne Fremdheizung aufrechterhalten werden kann. An Hand von Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen wird gezeigt, daB HTBZ-Aggregate bezuglich der Stromkosten mit dem Diesel-Generator und in bestimmten Fallen mit der Versorgung aus dem Netz vergleichbar sind. AbschlieRend wird auf einige andere, nicht der Stromerzeugung dienende Anwendungsmoglichkeiten von Festelektrolytzellen hingewiesen. Der erste Teil des Beitrages [l] behandelte den derzeitigen Entwicklungsstand der Hochtemperatur-Brennstoffzellen in Deutschland. Dabei standen die Entwicklung der Einzelkomponenten wie Festelektrolyt, Brennstoffelektrode und Luftelektrode sowie die Technologie zum Bau von Einzelzellen und mehrzelligen Moduln und deren Erprobung im Vordergrund. Der nun folgende zweite Teil befal3t sich mit dem Aufbau und den Eigenschaften vollstandiger HTBZ-Aggregate und den Ergebnissen einer System-Analyse, in der die Wirtschaftlichkeit und Anwendungsmoglichkeiten dieser Aggregate naher untersucht werden. Voraussetzungen fur eine solche Untersuchung sind MeBwerte fiber die bei verschiedenen Betriebstemperaturen erreichbare Leistungsdichte, Daten uber die Konstruktion des Systems und die verwendeten Temperotur 800 900 1000 oc 1100 Isi406g Abb. 1. Maximale Leistungsdichte von HTBZ els Funktion der Betriebstemperatur und der Zusammensetzung der Reektionsgase. Elektrolyt : (ZrO2)0,92 (Yb203)0,04 (Y203)0.04, Dicke 0,5 mm; Anode: Nickel, plesmagespritzt; Kathode: LazNi04, dotiert rnit 8 Gew.-% GazO3. Die Darstellung enthklt zwei MeDpunkte von GE [2, 31 und einen MeBpunkt von Westinghouse [a].