Herstellung und Eigenschaften von Lanthan-Pyren-Komplexen – Struktur von [(Cp*La)3(μ-Cl)3(thf)(μ-η2:η6:η6-C16H10)], dem ersten Komplex mit einem Pyren-Trianion
✍ Scribed by Karl-Heinz Thiele; Sergio Bambirra; Joachim Sieler; Svea Yelonek
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1998
- Tongue
- English
- Weight
- 101 KB
- Volume
- 110
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Die Reduktion von Polyarenen mit Alkalimetallen in Ethern führt zu Verbindungen, in denen etherstabilisierte Kontaktionenpaare, [1] -tripel [2] oder sogar -quintupel [3] vorliegen. ¾hnlich aufgebaut sind das bekannte Magnesiumanthracen [4] und wahrscheinlich auch einige Naphthalinkomplexe des Europiums, Samariums und Ytterbiums. [5] Komplexe dreiwertiger Lanthanoide mit Naphthalin und Anthracen wurden in den letzten Jahren ebenfalls beschrieben. [6] Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang die Reduktion von Benzanthracen, Pyren und Acenaphthylen durch Decamethylsamarocen zu zweikernigen Komplexen. [7] Bei diesen Verbindungen liegen zwischen dem Metallatom und dem Aren h 2 -, h 3 -, h 4 -und h 6 -Bindungen vor.
Bei den meisten bisher untersuchten Organolanthanoidverbindungen handelt es sich um solche mit {(C 5 H 5 ) 2 Ln}-und {(C 5 Me 5 ) 2 Ln}-Einheiten. Weniger untersucht wurden Reaktionen von [CpLnX 2 ]-Derivaten, die auch im Hinblick auf Umsetzungen mit kondensierten aromatischen Kohlenwasserstoffen in Gegenwart von Alkalimetallen vielfältige Reaktionsmöglichkeiten erwarten lassen. Wir berichten über die Synthese sowie Struktur-und Bindungsverhältnisse von Lanthan-Pyren-Komplexen mit zum Teil neuartigem und völlig unerwartetem Koordinationsmuster. Bei der Reaktion von [Cp*LaCl(m-Cl) 2 Li(thf) 2 ] 1 in Toluol mit Pyren und Kalium unter strengstem Luft-und Feuchtigkeitsausschluû wird eine rotviolette Lösung erhalten, aus der sich der Pyrenkomplex [(Cp*LaCl) 3 (C 16 H 10 )] ´thf 2 in Form rotvioletter, extrem luftempfindlicher Kristalle isolieren lieû (Cp* C 5 Me 5 ). In 2 liegen ungewöhnliche Bindungsverhältnisse mit zwei verschiedenen Koordinationsmustern der Experimentelles Cholesteryloxycarbonyladenosin-5'-triphosphat: Farbloses Pulver. Das 1 H-NMR-Spektrum (D 2 O) wies die charakteristischen Signale von Adenosin auf. Die Signale für die Protonen der Cholesteryleinheit lagen bei d 2.05 und 0.57. 31 P-NMR (D 2 O, protonenentkoppelt, pH 7.1): d À 10.35 (d, a-P,
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