Heliometermessungen von Doppelsternen zu Königsberg
✍ Scribed by Dr. J. Franz
- Book ID
- 101670312
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1884
- Tongue
- English
- Weight
- 345 KB
- Volume
- 108
- Category
- Article
- ISSN
- 0004-6337
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✦ Synopsis
Diese Messungen erstrecken sich auf die von Bessel und W. Struve ziir Vergleichung gewihlten Doppelsterne. Dieselben sind auch nach Bessel's Zeit wiederholt mit dem Konigsberger Heliometer gemessen worden, einerseits, um dauernd Material zur Vergleichung von Heliometer-und Fadenmikrometer-Messungen zu geben, andererseits, weil die l2ngere Beobachtung derselben Sternpaare rnit demselben Instrument ein selbststilndiges Interesse bietet. Bessel's Beobachtungen sind in den Abhandlungen der Berliner Akademie 1833 I1 pag. 41 und im ersten Bande seiner DAstronomischen Untersuchungene, Schluter's im Erganziingsheft der Astr. Nachr., einige von C. A. F. Peters in Nr. 1042, die von E. Luther in Nr. I 103 und Auwers' Beobachtungen in Nr. 1393 der Astr. Nachr. veroffentlicht. Am letzteren Orte hat Auwers auch die Mittelwerthe aller bisherigen Konigsberger Beobachtungen der Doppelsterne nach den verschiedenen Beobachtern geordnet zusammengestellt.
Bessel's schon in Nr. 189 der Astr. Nachr. angegebene Methode habe auch ich angewandt: Messung der vierfachen Distanzen und Repetition rnit Anwendung beider Schrauben. Mit Ausnahme weniger Beobachtungen zu Anfang wandte ich imnier 2gofache Vergrosserung an. Die Schrauben wurden niir im wachsenden Sinne der Ablesung bewegt, so dass sie sich nicht auf die Federn, sondern auf die feste Unterlage stlitzten. Ausserdem wurden die Schieber der Richtung der Schwere entgegen bewegt. Einige wenige Beobachtungen, bei denen die letzte Bedingung nicht erfullt war, wurden in die folgende Zusammenstellung nicht aufgenommen. Bei ihnen zeigten die erhaltenen Distanzen mehr Unregelmlissigkeiten und waren im Mittel 0!'33 zu gross. Es ist daher bei ihnen ein geringes Nachgleiten der Schieber nicht ausgeschlossen. Lage des Instruments und Stundenwinkel sind zwar auch notirt und rnit letzterem ist die Correction wegen Fehler der parallactischen Aufstellung fur alle Beobachtungen berechnet und an die Positionswinkel angebracht, doch hielt ich es nicht fur nothig, diese Neben-
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