Handbuch der mikrochemischen Methoden, herausgeg. von F. Hecht und M. K. Zacherl. Bd. III: Anorganische Chromatographische Methoden, „Anorganische Chromatographie und Elektrophorese”, von M. Lederer, H. Michl, K. Schlögl und A. Siegel und „Gaschromatographische Methoden in der anorganischen Analyse”, von G. Kainz. Springer-Verlag, Wien 1961. 1. Aufl., IV, 225 S., 106 Abb., geb. DM 67.—
✍ Scribed by E. Pfeil
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1963
- Tongue
- English
- Weight
- 285 KB
- Volume
- 75
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Phosphatiibertragung umrissen, dann einzelne Reaktionsklassen eingehend dargestellt. Es folgen in ahnlicher Anordnung die Amino-und Amid-Gruppen-ubertragungen, sodann die Transglykosylierungen rnit Zuckerphosphaten und mit Nucleotiden, schliealich die Aktivierungen von Acyl-und Aminoacyl-Gruppen, die Luciferase und die ATP-Kreatinin-Transphosphorylase, die uberdies einen Einblick in die Anwendung moderner Methoden auf die Enzymkinetik gibt. Wie auch in den vorhergehenden Binden ist die Darstellung modern und von hochstern Stand, dabei ohne die kokettierenden Spekulationen. die neuerschienene Biicher uber enzymat ische Reaktionsmechanismen oft so enttiuschend machen. Das Niveau der Kapitel ist durchwegs hoch und die Diskussion kritisch und die neueste Literatur -in manchen Fillen bis 1962 -umfassend. Besonderes lnteresse werden die glinzende Diskussion A . Meisfers iiber die ,,enigmatische" Glutamin-Synthetase, sowie die sauberen und eleganten Abschnitte von W . P. Jeiicks uber die ubertragung und Aktivierung von Acylgruppen finden, urn nur einige die Absichten der Herausgeber hervorragend erfullende Beitrage herauszugreifen. Auch sonst ist iiberall an die Darstellung der enzymatischen Reaktion eine Betrachtung des moiglichen Mechanismus, hiiufig auf dem Konzept der ,,ronccrfed rcnc/iorr" funend, angeschlossen, die unzweifelhaft in rnanchen Fillen bald bestatigtoder widerlegt sein wird. Aber dies wird den Wert eines solchen Meisterwerks nie mindern konnen. Das Buch ist. wie ublich, mit guten Registern ausgestattet. Leider steht dem hohen Ziel der Herausgeber und der blendenden Leistung der Autoren eine zuweilen etwas lissigere Redaktion gegenuber, die sich besonders in Schreibfehlern von Eigenund Speziesnamcn zeigtwenigstens eine menschliche Schwache in dem sonst iiberragenden Werk.
L. Jarnirke [NB 541
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