Handbuch der Ionenchromatographie. Von J. Weiß VCH Verlagsgesellschaft, weinheim 1985. 288 S., geb. DM 118.00 – ISBN 3-527-26442-6
✍ Scribed by Hans Kelker
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1987
- Tongue
- English
- Weight
- 280 KB
- Volume
- 99
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
lar space to your glass of wine". So beginnt ein Streifzug durch die Chemie, bei dem Carbokationen als Leitlinie dienen. 17 Jahre nach Erscheinen des ersten Bandes des funfteiligen Werks ,,Carbonium Ions" von Olah und Schleyer liegt nun eine neue Gesamtdarstellung der Chemie der Carbokationen vor.
Recht unvermittelt wird der Leser von den Anthocyaninen des Rotweins zu Freien-Enthalpie-Diagrammen gefiihrt, und er kann dann auf etwa fiinfzig Seiten einige Grundlagen der Physikalischen Chemie wiederholen. Erst auf S. 61 gelangt man rnit der Erorterung von Nomenklatur-Fragen und Schilderung von Gasphasen-Untersuchungen an Carbokationen zurn eigentlichen Thema. Einer systematischen Abhandlung der Moglichkeiten zur Darstellung von Carbokationen in kondensierter Phase schlieBt sich ein Kapitel iiber NMR-spektroskopische Untersuchungen in superaciden Losungsmittelsystemen an, wobei die Isotopen-Storungsmethode zur Unterscheidung von Einfdch-und Doppelminimum-Situationen besondere Beachtung findet. Die PMO-Methode wird detailliert erlautert und konsequent zur Deutung der Substituenteneffekte bei Carbokationen verwendet. Solvenseffekte auf Gleichgewichte sowie Geschwindigkeitskonstanten werden ebenso abgehandelt wie die vielfaltigen mechanistischen Aspekte von Solvolysereaktionen. Im Kapitel ,,Umlagerungen" wird vor allem das Verhalten der kleinen Alkylkationen (C,-C,) in superaciden Medien detailliert besprochen, wahrend die meist alteren Studien in nucleophilen Lasungsmitteln nur am Rande erwahnt werden. Eine ausfiihrliche Diskussion ist den Ubergangsmetallkomplexen von Carbokationen gewidmet, wobei die Rolle der Carbokationen als Bindeglied zwischen Organischer Chemie und Organometallchemie in den Vordergrund gestellt wird. Das letzte Kapitel ist schlieBlich den synthetischen Aspekten der Carbokationen gewidmet. Neben den wohlbekannten elektrophilen Substitutionen von Arenen werden Reaktionen mit aliphatischen Verbindungen, carbokationische Cyclisierungen und Cycloadditionen sowie die Verwendung von Ubergangsmetall-Kationen behandelt. AuDer den Polymerisationen werden somit alle wesentlichen Aspekte der Carbokationen-Chemie angesprochen. ' Das Buch bietet eine einzigartige Ubersicht uber den derzeitigen Stand dieses Forschungsgebiets. Mit nahezu 3000 Eintragungen im Autorenregister kann man es als den ,,March" der Carbokationen bezeichnen. Da bei der Auswahl der Beispiele vor allem neuere Arbeiten beriicksichtigt wurden und zudem ein detailliertes Sachregister vorliegt, wurde ein bequemer Einstieg in die einschlagige Lite--
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