Handbook of Size Exclusion Chromatography and Related Techniques. Zweite, überarbeitete und erweiterte Auflage. Chromatographic Science Series, Bd. 91. Von Chi-san Wu.
✍ Scribed by Bernd Trathnigg
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 2004
- Tongue
- English
- Weight
- 67 KB
- Volume
- 116
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
schen Nomenklatur und macht dazu auch informative Literaturangaben.
In Anhang IV wird eine chronologisch gegliederte Auswahl der ältesten naturwissenschaftlichen Zeitschriften geboten, besonders wertvoll für die Kenntnis schon längst erloschener Titel. Man wird sich des über viele Dezennien erstreckenden Wandels in unserem Schrifttum bewusst. In Betracht zu ziehen ist aber auch der erst in jüngerer Zeit erfolgte Zusammenschluss nationaler Zeitschriften zu europäischen Journalen, hierzu vermisst man allerdings Angaben in der chronologischen Darlegung. Ökonomische Zwänge und globale Herausforderungen verlangen Tribut. Wie schnelllebig die Zeit geworden ist und wie respektlos zu verfahren war, mag man auch aus dem Schicksal des 1828 gegründeten und damit ältesten bis dato existierenden chemischen Fachjournals Deutschlands, des Journals für Praktische Chemie, ersehen. Auf S. 396 ist zu entnehmen, dass dieses Journal 1992 mit der altehrwürdigen Chemiker-Zeitung vereinigt, aber bereits 2001, auch das ist nicht registriert, als neu gegründete Advanced Synthesis and Catalysis wieder fortgeführt wurde.
In Anhang V findet man eine aufschlussreiche Auswahl chemiegeschichtlicher Literatur, die mit den Jahren 1842/ 43 (E. Hoefer, H. Kopp) beginnt. Wäre es nicht angebracht, hier auch Rise and Development of Organic Chemistry von Carl Schorlemmer, 1879 in England herausgekommen, aufzunehmen? Vielleicht wären dann auch die vielbändigen Ostwalds Klassiker der exakten Wissenschaften einer Erinnerung wert.
Im letzten Anhang VI geht es um technische Stör-und Unfälle, die sich bei Beteiligung von Chemikalien verheerend auswirken können. Beginnend mit der gewaltigen Explosion von 1921 in Ludwigshafen-Oppau bis hin zum 1986 in Tschernobyl erfolgten KKW-GAU. Die Angaben beziehen sich nicht allein auf den jeweiligen Ablauf und den hervorgerufenen Schaden, sondern auch auf die Ursachen, die kaum geradewegs aus heiterem Himmel gekommen sind, sondern vor allem aus menschlichem oder technischem Versagen, unter Umständen auch aus Unkenntnis entstanden sind. Solches Unheil gemahnt uns um so nachdrücklicher, Vorsorge und Verantwortung zu tragen.
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