Habit interference in the white rat and in human subjects
- Book ID
- 104758763
- Publisher
- Guilford Publishing Inc
- Year
- 1924
- Tongue
- English
- Weight
- 89 KB
- Volume
- 5
- Category
- Article
- ISSN
- 0340-0727
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โฆ Synopsis
Diese Arbeit besch~ftigt sieh mit dem EinfluB einer erworbenen T~itigkeit auf eine zweite, neu zu erwerbende. Nach einer iibersichtlichen Darstellung der vorliegenden Ergebnisse werden neue Versuche mitgeteilt. Im ersten werden die Tiere darauf dressiert, in einem T-f6rmigen Gang den rechten Arm zu w~ihlen, wenn ein Lieht aufleuchtet, den linken, wenn alle8 dunkel bleibt, und wenn diese Leistung erlernt ist, die genau umgekehrte. Wie zu erwarten, ist das Lernen der neuen Leistung wesentlich erschwert, doch ist die tIemmung, die yon der ersten Leistung auf die zweite ausgeht, in der Mitre des zweiten Lernprozesses im wesentlichen iiberwunden. Der Verf. suchte noch die Frage zu beantworten, wie eine nur unvollkommen gelernte erste Leistung dieser Art das Lernen der zweiten modifiziert. Es gelang aueh festzustell6n, dal~, wenn man Tiere nur etwa die H~ilfte der Anzahl von Yersuchen anstellen l~Bt, die im Durchschnitt zum Erlernen der ersten n6tig sind, dab dann die ttemmung des zweiten Prozesses auch nut etwa den halben Wert erreieht. Mehr Punkte einer solchen Kurve festzustellen, gelang indes nieht und gerade das negative Resultat scheint dem Ref. sehr charakteristiseh. Es erweist m. E., dab man nicht einfach die einzelnen Versuche snmmieren ](ann, und dab daher die rein statistisehe Auswertungsweise des Verf. zum mindesten flit dies Problem unzureiehend ist.
In sp~teren Versuchen wurden die Tiere auf einfache Labyrinthwege dressiert ohne Lichtreize, wieder so, dab die zweite Leistung genau den umgekehrten Weg verlangte wie die erste. Hier ergab sich start einer Hemmung stets eine Begiinstigung der zweiten durch die erste Leistung.
Das ffihrt den Verf. zu folgender Uberlegung: vergleieht man Lernkurvenpaare der angegebenen Art, so sind 3 Fglle m6glich: Kurve 2 ist besser oder sehlecbter als 1 oder beide sind gleieh. In diesem Fall nennt dor Verf. die Leistung eine neue Leistung. Diesseieine pragmatische Definition des Be: grills neue Leistung, theoretisch g~be es neue Leistungen nicht, da jede neu zu lernende Leistung unter dem tells f6rdernden, tells hemmenden Einflul~ einiger oder aller schon erworbenen Leistungen sthnde. Die pragmatisch definierte neue Leistung ist danach nur der Fall, in dem sich diese beiden entgegengesetzten Einfliisse gerade die Wage halten. Man erkennt daran wieder die rein summativ geriehtete Einstelhing des Verf.
Die bisher berichteten Versuche hatten aber noch ein anderes Resultat: vergleicht man die Leistung beim Lernen der ersten mit der bei der zweiten Ts bei den einzelnen Tieren, so findet man keinerlei Korrelation, weder positive noch negative. Und doch k6nnte man erwarten, dab zwisehen der Ausbildung einer Gewohnheit und ihrer Zerst6rung dutch die Ausbildung einer zweiten ein Zusammenhang besteht. Eine recht hohe positive Korrelation land sich denn auch, als mit menschliehen Versucbspersonen Bleistift-Labyrinthversuche mit geschlossenen Augen angestellt warden. Der Verf. stellt fiir den Unterschied zivischen Menschen und Ratten zwei Vermutungen auf, die mir beide vSllig unzureichend erscheinen, ex stellt aber nicht einma] die Frage: haben beide dasselbe gelernt? Ko//ka.
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