Gleichgewicht von Milchsäure und Milchsäure-anhydrid in Handelsmilchsäure
✍ Scribed by R. Eder; F. Kutter
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1926
- Tongue
- German
- Weight
- 523 KB
- Volume
- 9
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Die Frage des Gelialtes dry I-Iandclsmj lclisaure an anh? drisierter Satirel) wird in der Literatnr sehy wrcnig beriihrt.
Die erste Angabe macht J . Wisheems2). welcher fuidet, dass der -1nhydridgehalt in Xlchsaure rnit dein Alter zuniinmt. Jedocli muss dus den angegebenen Zahlen geschlossen merclen, dass clas untersuchte Priiparat uber Schrvefelsiiure aufbervahrt ~1 .
urde, indeni der Wassergehalt bald Null wird. Dadurch erklart sich auch das Aiiftrcten des L a ktids.
In einer ncuesteiis ver6ffentlichten Arbeit veisuehten R. D.cefxeE und R. Krug3), das Gleichgewicht zwischen der kfilchsame und ihren Anhydriden in wisseriger Liisung auf optischem W'rge feqtzustellen. Sie kamen zum Ergcbnis, class bereits in ~Glchsaurelosungen, deren Konzentration die Normalitat ubersteigt, eine langsame Anhydrisierung eintritt. Ferner ergaben die Versuche, dass die Mlchsaure einerseits und ihre Anhydride andererseits typjsche spektrale Unterschiede aufweisen. Weitere Schlussfolgerungen ihrer Arbeiten mussen noch abgewartet werden.
Die einzige hngabe uber das zahlenmkssige Verhaltnis von Anhydrid und hfilchstiiire in Handelsmilchsaure findet sich bei Ullmann4). Er schreibt:
,,Sehr storend ist die regelmassig stattfindende Anliydrdhildung, die umso starker ist. je konzentrirrtw die Sdure und je langer die Lagerung ist. In starker Verdunnung L . B. heim Gebraiich in den Lederfabrilen, zerfallt das Anhydrid wieder, sodass demnacli der SBuregehdt nur sckieinbar verringert war. 1;iine 50-proe. SBure sol1 hochstens 1,5% bis 1,8%, eine 80-proz. Saure 37+49/0 Anhgdrid enthalten, nicht aber l5"/, w k es bisw d e n bpi lang dauerndem Einkochen oder h i sehr langer Lngerung der hochprozentigen Saure vorlrommt ."
Dass der Gehalt an anhydrisierter Saure in frisch hcrgestellter Handelsmilchsaure relativ gering ist, beweisen uns folgende Angaben aus der Technik6). 1) Wir verslehen dabei in den nachfolgenden Vntersuchunqen linter diesem Ausdraclr Etets nur das Mi!chsacre-anhydrisierungsprodukt der Formel : CH, . CH(0R) . COO CH(Cf1,). COOI-I (Lactylmilchsiiinre! z, A. 164, 181 (1876). 4) €3. 58, 1307 (1925). 4) Enzyklopadie der technischen Ctieniie VIII 135 (1990). 5 ) Privatmitteilimy der Cy?<-Gu?dwiced e.
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## 311 erstere ihre gelbe Farbe, die letztere wurde nach einigen Tagen braun. Versuche wurden angedellt mit reinem Aether von 65O B. (0,724 spec. Gew.) und von 62O und 56" bei 13O C. 8 g. der Tinctur enthielten Jodoform : Aether von 65O Beanme 1,61 g.
Starkezucker -Bleioxyd. Bildung von Milchsci'ure. 49 h 3 t I At. Kohlens6ure und darin folglicli 1 At. Kohlen-\*) Annalen der Pharmacie. XXX,84. \*\*) Journal de Pharmacie. XXVI, 477. Arch. d. Pharm. 11. Reihe. XXIV. Bds. 1. Hft.