Gibt es eine Universalkerbkontur nach dem Vorbild der Natur?
✍ Scribed by C. Mattheck; K. Bethge; I. Tesari; M. Scherrer; O. Kraft
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 2004
- Tongue
- English
- Weight
- 342 KB
- Volume
- 35
- Category
- Article
- ISSN
- 0933-5137
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✦ Synopsis
Abstract
Kerbspannungen sind Biegespannungen, die sich als Folge der Deformation der Kerbkontur den Nennspannungen überlagern (Abb. 1 u. 2). Diese duale Natur der Gesamtspannung macht es möglich Kerben so auszuformen, dass die überlagerten Biegespannungen so ansteigen wie die Nennspannungen abfallen. Damit ist die Gesamtspannung entlang der Kontur konstant, keine Spannungskonzentration, keine Sollbruchstellen, lange Lebensdauer ohne Ermüdungsbruch! Was bisher durch Computersimulation des lastgesteuerten Wachstums der Bäume mittels der CAO‐Methode (Computer Aided Optimization) [1,2] nur auf Finite‐Elemente‐Basis möglich war, geht jetzt mit Taschenrechner, ja sogar mit einem Handy das Tabellenkalkulation kann!
Wem auch das zuviel Aufwand ist, der nehme einen Zirkel und ein 45°‐Zeichendreieck.
Die optimierten Kurven ähneln sich für viele Fälle verblüffend, fast könnte man meinen, es gäbe für bestimmte Bedingungen eine Universalkerbkontur. Schwingversuche mit drastisch höheren Versagenslastspielzahlen lassen uns hoffen!
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