Gewinnung von Titan durch Schmelzflußelektrolyse und der Einfluß des Energiepreises auf die Herstellungskosten
✍ Scribed by Dr. K. D. Beccu
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1969
- Tongue
- German
- Weight
- 528 KB
- Volume
- 41
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-286X
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Die teehnischen Xchwierigkeiten der Titan-Elektrolyse, die besonders in der Weiterverarbeitung eines schwammigen, Elektrolyt-Einschlusse enthaltenden Niederschlags bestehen, werden erortert und Verfahren zur Gewinnung kompkten T'itans diskutiert. Eine Kostenanalyse fur Elektrolyt-Titan xeigt, dap gegenwartig der Prris des dusgangsmaterials kostenbestimmend ist, wahrend der Preisanteil der elektrischeri Ener vie nur bei etwa 20% liegt. Eine Xenkung des Energiepreises durfte sich &her erst duiin auf den Preis von Elektrolyt-Titan merklich auswirken, wenn diese mindestens 207; betriigt.
Titan hat in den letzten beiden Jahrzehnten eine auBergewohnliche Steigerung seiner Produktion erfahren. Der Grund hierfiir liegt in der zunehmenden Verwendung von Titan in der Luft-und Raumfahrt, was seine Preisentwicklung, auch dank verbesserter Verfahrenstechniken und erhohter Produktionskapazitaten, sehr gunstig beeinflussen konnte. Da der Bedarf an Titan weiterhin stark zunimmt, stellt sich die Frage. ob die Anwendung eines elektrolytischen Herstellungsverfahrens sich auf den Titan-Preis vorteilhaft auswirken und welchen Anteil die Energiekosten bei einem solchen ProzeB, besonders bei einer fur die nachsten Jahrzehnte vorauszusehenden Verbilligung der elektrischen Energie, einnehmen werden.
Wirtschaftliche Entwicklung des Titan-Marktes
Wegen seiner gunstigen Festigkeitseigenschaften, seiner Korrosionsbestandigkeit bei hohen Temperaturen, seinem niedrigen spezifischen Gewicht, jedoch seinem im Verhaltnis zu Aluminium und Stahl noch betrachtlich hohen Preis, wird Titan gegenwartig vorwiegend fur die milita-Abb. 1. Aufschlusselung des Titan-Marktes nach Anwendungsgebieten (USA 1963, [l]).
📜 SIMILAR VOLUMES
Cyanamid-N . . . . '115,84% Dicyandiamid-N . . O$l% Zeitschrift ftir angewandte Chemie 94,52% l1.5,69%) 93.78% ' 15,95% 3,64% ' 0,6l% 3,65% 1 0,480/, I. Band, S..221-228 wasser1.-h' Wasser1.-N . .