Geschwindigkeit des CO2-Austausches zwischen Erythrocyten und Plasma
✍ Scribed by Johannes Piiper; Günther Gebhardt; Gisela Rüth
- Publisher
- Springer
- Year
- 1963
- Tongue
- English
- Weight
- 772 KB
- Volume
- 278
- Category
- Article
- ISSN
- 0031-6768
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✦ Synopsis
Bei der Untersuchung des alveolären Gasaustausches an narkotisierten t t u n d e n in H y p o x i e wurden relativ große alveolär-ar~erielle CO 2-Druckdifferenzen --im Mittel 4»9 m m H g --gemessen 6. D a die gleichzeitig gemessene alvcol~r-arterielle 02-Druckdifferenz --im Mittel 5,5 m m H g --etwa gleich groß war, ergaben sich Schwierigkeiten bei der Erkliirung der alveol/ir-arteriellen C02-Druckdiffcrenzen auf Grund von ,Verteflungsstörungen". So erschien es wiinschenswert zu prüfen, ob --entgegen der allgemein akzeptierten Auffassung --eine Diffusionsbegrenzung beim alveol£r-capfllären C02-Austausch wirksam sein könnte. N a c h den vorliegenden Ergebnissen anderer Untersucher4, s,ls schien insbesondere der Bicarbonat-Chlorid-Austausch zwischen E r y t h r o e y ¢ e n u n d P l a s m a ein relativ langsamer Vorgang zu sein. I n den hier beschriebenen Versuchen wurde die K i n e t i k des C02-Austausches zwischen E r y t h r o e y t e n u n d P l a s m a noch einmal u n t e r s u c h t .
Methodik
Meßprinzip. Ein Strom von Flüssigkeit (Plasma, NaC1-oder NaC1-NaHC0~- Lösung) und ein Strom von Ery~hroeyten (mit ca. 10 °/o Plasma), die miteinander nicht im C02-Gleichgewich~ stehen, werden gemischt und durch ein Rohr geleitet. An verschiedenen Stellen des Rohres --die bei einem bestimmten Durchfluß einer bestimmten Kontaktzeit zwischea Erythroeyten und Flüssigkeit entsprechen -werden Flüssigkeitsproben durch Membranfilter abfiltriert. Durch Messung des C02-Gehaltes der Flüssigkeitsproben ]~ßt sich der zeitliche Verlauf des C02-Angleichs zwischen Erythrocyten und der Flüssigkeit bestimmen. * Für finanzielle Unterstützung danken wir der Bergbau-Berußgenossenschaft, Bochum.
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## Abstract Eine statische Meßmethode wird beschrieben und als Beispiel die Gleichgewichtskonstante HDO (flüss.)/H~2~S (gasf.) bei 25,0 ± 0,3°C zu K~1~ = 2,35 ± 0,04 bestimmt.