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Geomikrobiologische Untersuchungen. XII. Verhalten von Mikroorganismen auf uranhaltigen Gesteinen

✍ Scribed by Dr. H. G. Ebner; Prof. Dr. W. Schwartz


Book ID
102909119
Publisher
John Wiley and Sons
Year
2007
Tongue
English
Weight
683 KB
Volume
14
Category
Article
ISSN
0233-111X

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✦ Synopsis


Abstract

Uranhaltige Gesteine führen an ihrer Oberfläche Verwitterungs‐Biozönosen von Pilzen und Bakterien, wie sie auch bei anderen Gesteinen vorhanden sind. Pilze und heterotrophe Bakterien lösen geringe Mengen von Uran. Ihr Keimgehalt je g Gestein nimmt ab, wenn das Verwitterungswasser mehr als 200 mg Uran pro Liter enthält. Wesentlich höher kann die Urantoleranz bei Stämmen von Thiobacillus ferrooxidans und besonders von Th. thiooxidans sein. Die bis jetzt nach Adaptation erreichten Höchstwerte liegen für Th. thiooxidans bei 12,5 g U/l, für Th. ferrooxidans bei 1 g U/l als (UO~2~)SO~4~. Sind Kupfersulfat und Uranylsulfat in der Lösung vorhanden, so wirken beide Schwermetalle unabhängig voneinander. Die maximalen für jedes Schwermetall getrennt ermittelten Toleranzwerte bleiben unverändert; eine kombinierte Giftwirkung läßt sich nicht nachweisen.