Genügen Serumlabilitätsproben als Beweis für eine gonorrhoische Leberschädigung?
✍ Scribed by Werner Sturm
- Publisher
- Springer-Verlag
- Year
- 1955
- Tongue
- English
- Weight
- 805 KB
- Volume
- 199
- Category
- Article
- ISSN
- 0340-3696
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✦ Synopsis
Unter den sogenannten Fernwirkungen der gonorrhoischen garn-rShrenerkrankungen sind aueh Sch~tdigungen der Leber wiederholt besehrieben worden. Nach JADASSOI~ wurden derartige Seh£digungen zum Tell bei schweren septiko-py~mischen Zust~nden beobachtet, aber auch uls rein toxisehe Prozesse gedeutet. Es wird angenommen, dab Gonotoxine in abnorm groBer Menge oder abnorm starker Toxieit~t produziert oder besonders reiehlieh resorbiert werden und deshalb Krankheitserseheinungen verursaehen, die dann entweder allgemeine oder ~ueh Herdsymptome ausl6sen kSnnen. WA~IEK sieht derartige LeberstSrungen uls funktionellen Ausdruek der Antik6rperbildung im retieulo-endotheli~len System an und weist dar~uf hin, dab aueh beim Gesunden die pereutane Anwendung yon Gonokokkenimpfstoffen zu Leberseh~digungen fiihren kann.
So werden Ikterus und Leberatrophie bei gonorrhoiseher Epididymitis, Hepatitis bei Vulvovaginitis infantum, abgesehen yon Leber-~bseessen bei Gonokokkensepsis und Perihepatitis bei gonorrhoiseher weiblicher Adnexitis, besehrieben. DaB LeberfunktionsstSrungen bei Gonorrhoe dureh~us nicht selten sind, fiihren PA~EScg-PoDEA~U, APOSTOL u. BEJA~ an, die mitte/s der Galaktoseprobe bei drei yon ueht Gonorrhoikern Leberinsuffizienz feststellen konnten, w~hrend dieser Naehweis unter zwSlf anderen Kranken nut einmal gelang. WA~I~K land LeberstSrungen bei 35% seiner Gonorrhoef~lle, bei denen er medika-mentSse Seh~digungen sieher aussehliegen konnte. Andere Autoren, z. B. OP~EI~ u. F~ssLE~, sahen dagegen die leberschgdigende Ursaehe in der peroralen und parenteralen, vor allem in der Sulfonamidtherupie. Sic konnten bei 642 F~llen nut dreimal Ikterus beobaehten, und zwar nur bei solchen, die mit Iniektionen yon Trypaflavin und Vaccine behandelt worden waren.
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