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Genetische Untersuchungen an Farbsektorierten Mutantenkolonien von Serratia Ca Unter Ausnutzung Des Pigment-Syntrophie-Phänomens

✍ Scribed by Ulrith Winkler


Publisher
John Wiley and Sons
Year
2007
Tongue
English
Weight
184 KB
Volume
1
Category
Article
ISSN
0233-111X

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✦ Synopsis


Unter den roten Kolonien des Stammes CV auf glyzerinhaltigem Minimalagar findet man nach 36stundiger Bebrutung (30" C) neben anderen Farbmutanten etwa 1-2% spontaii entstandene farbsektorierte bzw. gefleckte (s)-Kolonien. Nach KAPLAN [2, 31 ist es wahrscheinlich, dab eine solche s-Kolonie auf ein hochmutables Allel zuriickgeht, das durch Mutation in der Koloniemutterzelle entstanden ist, und wahrend des Wuchses der Kolonie spontaii z u anderen, stabileren Allelen weiterrnutiert, so zu weiS (w) oder hellrot (11) oder zuruck Zuni Wildtyp (rot = r). Nicht ausgeschlossen ist jedoch, daS die Koloniemutterzelle rnehrere solche instabilen Parb-(u. a.) Gene enthalt. Um diese Hypothese zu priifen und zu konkretisieren, wurde das pigmentsyntrophische Verhalten [5] von w-Mutanten aus s-Iiolonien benutzt.

'on Semtiu CV wurden zunachst fiinf verschiedene Gruppen weiBer Mutanten (w 10 bis w 14) gewonnen. Vier davon verhalten sich, zusammen mit einer Gruppe gelboranger Muta.nten (g 2, g9, g 10) pigmentsyntrophisch derart, daS ein formales, kettenartiges Schema fur die Pignientsynthese aufgestellt werden kann (Abb. 1).