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Genetics of Industrial Microorganisms. Proceedings of the Fifth International Symposium on the Genetics of Industrial Microorganisms, 14.–20. September 1986, Split, Jugoslavia. Herausgegeben von M. Alačević, D. Hranueli und Z. Toman. Part A: Plenary Lectures, Symposia, Special Sessions, Panel Discussion, 400 Seiten, zahlr. Abb. und Tab. Part B: Workshops, 579 Seiten, zahlr. Abb. und Tab. Genetic Society, Zagreb, Jugoslavia, 1987. Preis Hard cover: Part A 100,— SFR, Part B 120,— SFR; Part A + B 200,— SFR. Paper cover: Part A 88,— SFR, Part B 106,— SFR; Part A + B 185,— SFR.

✍ Scribed by Leuchtenberger, A.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1988
Tongue
English
Weight
102 KB
Volume
32
Category
Article
ISSN
0027-769X

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✦ Synopsis


Die Beitrage dokumentieren die sturmische Entwicklung, die sich auf dem Gebiet der Genetik industrieller Mikroorganismen in den letzten Jahren vollzogen hat. Sie ist insbesondere auf die sehr breite Anwendung gentechnischer Methoden zuriickzufuhren, welche sowohl fur Grundlagenuntersuchungen als auch zur Bearbeitung praxisbezogener Fragestellungen verstirkt genutzt werden. Die Plenarvortrage vermitteln einen Uberblick uber Erfolge bzw. nicht erfullte Erwartungen gentechnischer Untersuchungen. Hervorzuheben ist der Beitrag von DAVIES (Pasteurinstitut Paris), der sich mit der heterologen Genexpression beschaftigt. Er macht deutlich, daB es kein ideales System f i r die Expression verschiedenartiger Gene gibt. Eine Vielzahl von Faktoren (z. B. genspezifische Promotoren, Regelmechanismen bei Transkription und Translation, Toxizitat der Expressionsprodukte. Bildung unloslicher Proteinaggregate bei Uberexpression, Proteinabbau durch Proteasen) spielen eine Rolle und entscheiden uber das geeignetste System im jeweiligen Einzelfall. In den verschiedenen Symposien werden Mechanismen der Mutation und Reparatur (z. B. WALKER. BALTZ), Verfahren zur gentechnischen Verbesserung von Bierhefe (2. B. WETTSTEIN) sowie anderer Hefen (z. B. STEWART), Probleme der Plasmidstabilitat bei Bakterien (z. B. COHEN), Mechanismen der Genamplifikation (z. B. PETIT), die Rolle der Gentechnik beim Scale up (z. B. LEWIS) sowie die genomixhe lnstabilitat (z. B. CULLUM) behandelt. In Spezial-Sessionen und Workshops werden Probleme der Genetik und gentechnischen Manipulation spezieller Mikroorganismen (z. B. Bacillus, Streptomyceten, filamentose Pilze), pflanzlicher und tierischer Zellen sowie deren Metabolitbildungsverogen (z. B. Aminosauren, Antibiotika, Enzyme) erortert. Hervorzuheben ist, daB tierische und pflanzliche Zellen verstarkt in gentechnische Experimente einbezogen werden sowie mittels Proteintechnik bedeutende Erfolge bei strukturellen und funktionellen Veranderungen verschiedener Proteine erreicht werden konnen.

A. LEUCHTENBERGER