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Gaschromatographische Analysen in der Anaerobier-Diagnostik

✍ Scribed by Zschiesche, M. ;Amon, I. ;Westphal, D.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1984
Tongue
English
Weight
152 KB
Volume
28
Category
Article
ISSN
0027-769X

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✦ Synopsis


Der Einsatz der Gaschromatographie macht eine schnelle (ca 30 min) Diagnose anaerober Infektionen moglich. Das Prinzip einer sowohl apparativ wie labor-chemisch einfachen Technik wird beschrieben. Anaerobe Bakterien reichern als Endprodukt der Fermentation von Kohlenhydraten und Aminosauren kurzkettige Fettsauren und niedere Alkohole in ihren Medien an. Diese Fermentationsprodukte sind mit den Mitteln der analytischen Chemie qualitativ und quantitativ bestimmbar. Die grundlegenden Arbeiten zu diesem Problem stammen von MOORE u. a. aus dem Jahr 1966 [l] und uon MOORE aus dem Jahr 1970 [3] aus dem Virginia Polytechnic Institute in Blacksburg. Sie fuhrten die Gaschromatographie als Hilfsmittel in die Diagnostik und Klassifizierung der Anaerobier ein. Intensiv untersucht sind von den Fermentationsprodukten insbesondere die kurzkettigen Fettsauren. Wir finden hier die homologe Reihe der fluchtigen Sauren von der Ameisensaure bis zur Caprylsaure und die nichtfluchtigen Sauren wie Milch-und Bernsteinsaure. Die Untersuchung einer groI3en Zahl anaerober Bakterienstamme zeigte, daO qualitative und quantitative Unterschiede im Spektrum der Fermentationsprodukte den SchluI3 auf verschiedene Spezies erlauben [2, 31. Somit ist ein weiteres Hilfsmittel fur die taxonomische Einordnung gegeben. Prinzipiell konnen die Stoffwechselprodukte der Anaerobier in allen Medien nachgewiesen werden. Wir konnten bisher positive Nachweise in Pus, Ascites, Cerebrospinalflussigkeit, Urin und Kulturen fuhren.


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Mit Mikrosensoren sind Messungen zellphysiologischer Parameter von lebenden Zellen möglich. Die Sensormessung ist extrazellulär und so angelegt, dass sie keine Beeinträchtigung oder Störung des zellulären Lebens bewirkt. Dabei reicht das Spektrum der testbaren zellulären Proben sehr weit.