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G. Wagner, aus St. Petersburg, am 12. Februar


Book ID
102776094
Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1878
Weight
534 KB
Volume
11
Category
Article
ISSN
0365-9631

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โœฆ Synopsis


macht. Er nimmt als Einheit jene Warme a n , die erforderlich um ein Pfund Wasser, gewogen im Vacuo, von 60' auf 610 des Queckeilberthermometers zu erhohen und er findet das mechanische Aequivalent derselben im Breitegrade von Greenwich 772.55 Fusspfund.

Eine englische Wochenschrift giebt a n , dass in den Westprovin-Zen der Ver. Staaten Amerikas Indiumerze in bedeutender Menge gefunden worden sind. Es sollcn neulich in San Francisco 100 Pfund des Metalles zu ganz niedrigem Preise feilgeboten worden sein. 100. c f . Wagper, aue St. Petereburg, am 12. Febraar. S i t z u n g d e r r u s s i s c h e n c h e m i s c h e n G e s e l l s c h a f t a m 5./17. J a n u a r 1878. Hr. E l t e k o f f macht eine vorliiufige Mittheilung iiber eine neue, von ihrn entdeckte Synthese der Olefine. Es ist ihm namlich gelungen, durch 7-8 stiindigev Erhitzen molekularer Mengen von Amylen I ) und Methyljodiir, mit etwas iiberschussigem, wasserfreiem Bleioxyd auf 210-215 ein Produkt zu erhalten, welches, vom P b J, und Methyloxyd befreit, beinahe vollstandig zwischen 36 und 85O iiberging. Ungefiihr -! J des Gesammtprodukts siedete von 70-830 und erwies sich nach der Analyse und Dampfdicbtebestimmung als eiu Gemenge von C , H I , und C, HI*. Diese Fraction verband sich energisch mit Brom und lieferte eine feste Verbindung, wetche bei 139 -140ยฐ constant schmolz, unter theilweiser Zersetzung fliichtig war und dessen Bromgehalt demjenigen des C, H I a Bra sehr nahe stand. Von Schwefelsaure (2 Vol. S 0, H, auf 1 Vol. H, 0) wurde das Kohlenwasserstoffgemenge leicht aufgenommen. Aus der Losung schied sich, nach Wasserzusatz, neben einem tlussigen, vorlaufig nicht niiher untersucbten Produkte, eine feste Verbindung aus. Letztere hatte einen charakteristischen , campherartigen Geruch , war mit Wasserdampfen leicht fliichtig, krystallisirte aus schwachem Alkohol in langen Ntldeln, schmolz bei 75-76O und hatte die Zusammensetzung 2(C, H , 0) + H , 0. Die so charakterisirte Verbindung ist also das Hydrat des, von B u t l e r o w hergestellten Pentamethylathols. Mit rauchender 1 ) Das zu den nachetehenden Versuchen verwendete Pentylen wnrde in folgender Weise aus den1 kLuflichen Amylen ausgeschieden. Letzleres wurde 2-3 Stunden lang mit zweifacbem Volnmen Schwefelsaure (2 Vol. SO, H, auf je 1 Vol. H, 0) bei 00 geschuttelt; der von der Saure aufgenommene Theil lieferte, nach Wasserzusatz, neben Dimethylathylcarbinol, Ainylen und letzteres zwar in vorwiegender Menge. Das Gemenge des Kohlenwasserstoffes mit dem tertiilren Amylalkohol behandelte Rr. E l t e k o f f bei 00 mit schwacher Schwefelslure (1 Vol.


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