G. EVELYN HUTCHINSON: A Treatise on Limnology. Vol. 11. Introduction to Lake Biology and the Limnoplankton. With 253 fig., 53 tabl. New York-London-Sydney: John Wiley & Sons 1967. 1115 pp. sh. 310/-
โ Scribed by H. Caspers
- Book ID
- 102285929
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1968
- Tongue
- English
- Weight
- 90 KB
- Volume
- 53
- Category
- Article
- ISSN
- 1434-2944
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โฆ Synopsis
Von diesem groBen Handbuch liegt nun der kompendiose 2. Band iiber die Biologie der Seen und das Limnoplankton vor ; ein 3. Band wird die Produktionsbiologie behandeln (der 1. Band, 1957, enthalt Geographie, Physik und Chemismus der Seen). Es erscheint unmoglich, in einer Rezension den ,,Inhalt" eines solchen Werkes zu referieren. Einer der groBen Forscher der Limnologie hat hier das Gesamtwissen unserer Zeit zusammengefaBt allein das Literaturverzeichnis umfaBt 92 Seiten ! Entsprechend dieser ,,enormous mass of information" ist es zu begriiBen, daB den einzelnen groBen Kapiteln (Eigenart und Ursprung der SiiBwasser-Biota, Struktur und Terminologie der Seenbiocoenosen; Hydromechanik des Planktons, Eigenart, Verbreitung, Assoziationen, saisonale Sukzessionen des Phytoplanktons ; Eigenart und Biologie, vertikale Migration und horizontale Verbreitnng des Zooplanktons; Cyclomorphosen) Zusammenfassungen angefiigt sind. I m ersten Kapitel ist die Diskussion der Evolution der limnischen Organismen hervorzuheben; unter den Protisten haben sich euryhaline Gruppen in den marinen Lebensraum ausgebreitet (Rotund Braunalgen, Siphonales, Foraminiferen, Acantharia und Radiolariender Ursprung der beiden letzteren ist zweifelhaft) ; alle Metazoen-Stamme des SiiBwassers (vielleicht auDer den Plattwurmern) sind marinen Ursprungs, zum Teil auf dem Umweg uber das Land (Insekten). -Ein Biotop wird definiert als ein Segment der Biosphare mit ausreichender oberer und unterer Begrenzung, wahrend die horizontale Erstreckung von der Vagilitat der enthaltenen Organismen abhangt ( ?); ein ,,ecosystem" ist der gesamte Inhalt eines Biotops, eine Biocoenose die Gesamtheit seiner Organismen. Das Litoral wird in ,,Epi-, Supra-, Eu-und Infralittoral" aufgegliedert. -Das Phytoplankton wird in oligo-, meso-und eutrophe Gruppen gegliedert. ,,The ratio, in the plankton of any lake, of the number of species on one list to the number on the other can be used to assess the position of the lake in a scale of productivities". -Die lange Beschreibung und Diskussion des Cyclomorphose-Phanomens verschiedener Phyto-und Zooplankter erweist die Schwierigkeit der kausalen und adaptiven Deutung (hier waren die Ergebnisse von LIEDER einzufiigen). Immerhin wird als Moglichkeit angegeben, da13 der Daphlzia-,,Helm" a1s Schutz gegen den FraD durch Jungfische dienen konnte ( ?). -Ein eingehender Sachindex und eine Liste der aufgefuhrten Gattungen nnd Arten (letztere allein 36 Seiten!) erleichtern die Verwendung des Bandes; auch eine Aufstellung der Seen ist wichtig.
Wir warten auf den AbschluB dieses groDen, in seiner Art bisher einmaligen Werkes. Allerdings sollte dabei noch ein Wunsch ausgedriickt werden: ,,Treatise on Limnology" bezieht sich nur auf ,,Seenkunde", entspricht also eng einer urspriinglichen Limitierung des von FOREL eingefiihrten Namens, der inzwischen eigentlich international als pars pro toto auf alle Binnengewasser ausgedehnt worden ist. Es sollteiiber die urspriingliche Konzeption des Werkes hinaus -ein 4. Band die FlieBgewgsser und sonstigen limnischen Biotope behandeln.
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