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Friedel-Crafts-Alkylierung von Alkenen: Ethylaluminiumsesquichlorid-induzierte Alkylierungen mit Chlorameisensäurealkylestern

✍ Scribed by Ursula Biermann; Jürgen O. Metzger


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1999
Tongue
English
Weight
87 KB
Volume
111
Category
Article
ISSN
0044-8249

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✦ Synopsis


Professor Hansjörg Sinn zum 70. Geburtstag gewidmet Die Alkylierung von Alkenen ist von groûer Bedeutung. [1] Uns interessiert die Alkylierung langkettiger ungesättigter Fettstoffe wie Ölsäure 1 a, da sie nachwachsende Rohstoffe sind [2, 3] und alkylverzweigte Fettstoffe interessante Eigenschaften haben. [4] Es gibt jedoch keine Methoden zur direkten Alkylierung von nichtaktivierten C-C-Doppelbindungen mit einfachen Alkylresten wie der Isopropylgruppe. Die thermische radikalische Addition von Alkanen ist nur auf terminale, nicht jedoch auf innere Doppelbindungen anwendbar. [5] Friedel-Crafts-Alkylierungen von Alkenen, die von Mayr et al. eingehend untersucht wurden, führen nur unter bestimmten eingeschränkten Bedingungen zu 1:1-Addukten. [6±9] So ergaben ZnCl 2 -induzierte Umsetzungen von Isopropylchlorid mit Propen oder Isobuten keine Monoalkylierungsprodukte, sondern ausschlieûlich Oligomere. [6] Kationische Additionen von Alkanen sind auf tertiäre Alkane beschränkt, z. B. die Bildung von Isooctan durch Reaktion von Isobuten und Isobutan in Gegenwart von konzentrierten Säuren. [1, 10] Friedel und Crafts [11] sowie Rennie [12] zeigten, daû Benzol in Gegenwart von AlCl 3 mit Chlorameisensäureethylester ethyliert wird (Schema 1). [13] Chlorameisensäureester fragmentieren in Gegenwart von Lewis-Säuren unter Bildung von Carbeniumionen. [13,14] Wir berichten nun erstmals über Alkylierungen von Alkenen mit Chlorameisensäurealkylestern.

Schema 1. Friedel-Crafts-Alkylierung von Arenen durch AlCl 3 -induzierte Bildung von Carbeniumionen aus Chlorameisensäureestern. [13] Ar Aryl, R Alkyl.