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Fortschrittsbericht Was kann man von einer „funktionellen Pränataltoxikologie” erwarten?

✍ Scribed by Bleyl, D. W. R.


Book ID
102841442
Publisher
John Wiley and Sons
Year
1990
Tongue
English
Weight
773 KB
Volume
34
Category
Article
ISSN
0027-769X

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✦ Synopsis


Die angewendete und geforderte Untersuchungsstrategie in der Pranataltoxikologie la& heute nach wie vor weitgehend eine Uberbetonung von Teilaspekten erkennen, obwohl hiergenauso wieinder Postnataltoxikologie die ganzheitliche Betrachtungsweise (in diesem Fall die F,-Generation in ihren verschiedenen pra-und postnatalen Entwicklungsphasen) zu fordern ist. Daher erschien es dringend notwendig, die bestehenden Moglichkeiten funktioneller Untersuchungsmethoden auf dem Gebiet der Pranataltoxikologie zusammenzutragen und ihre Aussagekraft sowie Empfindlichkeit mit klassischen morphologischen Methoden zu vergleichen. Als Fazit wird die routinemaDige Einfuhrung von klinisch-funktionellen Untersuchungen gefordert.

Bisher ist die Pranataltoxikologie fast ausschliel3lich als eine Domane der Morphologen verstanden worden. Diese Ansicht bedarf dringend einer Korrektur, denn als pranatales Risiko sind alle Konsequenzen zu verstehen, die in irgendeiner Weise Folgen einer Storung der intrauterinen Normogenese darstellen. Nur ein Teil davon lafit sich mit morphologischen Methoden und zur Zeit des erwarteten Geburtstermins erfassen (Abb. 1).

Die Bedeutung und Notwendigkeit der Bestimmung von funktionellen Organstorungen im Zusammenhang mit pranataltoxikologischen Untersuchungen ist bisher kaum akzeptiert worden. Ein Hauptgrund dabei diirfte die nur schwer zu begrenzende Aufgabenstellung sein.