𝔖 Bobbio Scriptorium
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Fortschritte auf dem Wachsgebiet I


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1941
Weight
872 KB
Volume
48
Category
Article
ISSN
0931-5985

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✦ Synopsis


Bei der zunehmenden Bedeutung, die natiirliche und kiinstliche Wachse im Laufe der letzten Jahre gewonnen haben. nimmt die stiindig steigende Zahl von Veriiffentlichungen nicht wunder. Da es sich meist um ganz spezielle Untersuchungen handelt, ist aber die Gewinnung eines Gesamtiiberblicks uber die Entwicklung und den derzeitigen Stand der Forschung auf dem Gebiete der Wachse und Wachsprodukte recht schwer. Aus diesem Grunde werden die in den beiden letzten Jahren erschienenen Qbersichten von G. B u c h n e r ' ) , J. G r o S f e l d * ) und L. I v a n o w s k y a ) hesonders willkommen sein. Einen Uberblick iiber spezielle Arbeiten auf dem Wachsgebiet haben jungst W. G r e e n e und H. R i c h a r d s 4 ) gegeben. Da er auch fur unsere Leser von erheblichem Interesse ist, geben wir ihn nachstehend in deutscher Sprache wieder. W. G r e e n e und H. R i c h a r d s weisen einleitend auf die umfangreichen Untersuchungen in dem Institut fur Pharmazie der Columbia-Universitiit hin, die sich rnit der Identifizierung natiirlicher Wachse in Mischungen befalten. Es wurde ein Schema fur die Identifizierung der Wachse und wachsihnlichen Substanzen und Beimischungen entwickelt. Ferner beschiiftigte man sich dort mit der Mikroskopie der Wachse und deren Bestandteile. In Japan wurden vor allem Untersuchungen von Pottwaliil zum Zweck der Herstehng hiiheraliphatischer Alkohole durchgefiihrt. Die Versuche russischer Forscher ergaben namentlich neue Erkenntnisse in Bezug auf Extraktion von Montanwachs aus Torf und Braunkohle. Tierische Wachse B i e n e n w a c h s uber die Produktion von Bienenwachs in Tanganyika, Ostafrika, berichtet L. B. G r e e n e 6 ) . Ein mit Regierungsunterstutzung durchgefuhrter Versuch, dort eine Wachsindustrie aufzuhauen, war ohne Erfolg. E. A. C e l s i und C. R u t t') untersuchten das sog. Chacowachs. Es wurden Schmelzpunkt, Jodzahl und Brechungsindex festgestellt und mit den Kennzahlen des gewbhnlichen Bienenwachses verglichen. Es zeigte sich, daS die genannten .Kennzahlen hSher als bei diesem liegen; dagegen sidd die Siiure-, Esterund Verqeifungszahl niedriger. E. B o u r d e t 7, gab einen kurzen uberblick iiber die Kennzahlen und die Zusammensetzung des Bienenwachses, und W. M. H o s k i n s und Y. B e n -A m o t z s, verwandten eine Standard-Bienenwachsoberfliiche zum Studium der Benetzungsfiihigkeit wiisseriger Liisungen und verspriihter Ole. W o 1 I w a c h s ( W o 1 1 f e t t , L a n o 1 i n) Die im Jahre 1936 begonnene Untersuchung des WoUwachses mongolischer Schafe wurde von M. S a i t o and T. T i n zei') fortgesetzt. Es ZeiRte sich, da6 die Entfernung von Schwei6 oder von Schwei6 und Fett eine Ab- nahme der Spannungskraft und Elastizitiitsgrenze sowie des Y o u n g schen Faktors der Wollfasern hervorruft, da6 aber die Entfernung von Fett allein eine Zunahmc dieser Werte hewirkt. Die Eigenschaften der mongolischen und der Merino-Wolle werden im einzelnen heschrieben. E. W. P i e r c e lo) Zeigte die Vorteile des sog. Gefrierwoll-Vcrfahrens zum Entfetten der Wolle auf. Er berichtete ferner iiber weitere Methoden zur Wollreinigung und moderne Anlagen zur Durchfiihrong entsprechender Verfahren. Nach J. M. V a 11 a n c e 11) rignen sich f i r die Wollreinigung inshesondere Seifen, die Methvlcyclohexanol und Cyclohexanol enthalten. R. H ii n 1 i c h I*) beschrieb die verschicdenen Methoden zur Entfernung des Wollfetts aus Rohwolle, unter Angahe der Vorteile und Nachteile eines jeden Prozesses. Die fiir diesen Zweck verwandten Fettliisemittrl wurden von A. F o u l o n l a ) , E. L a n g e r " ) und B. A. R yh e r g besprochen. Letzterer beschiiftipte sich besonders rnit der A r t des mit Athylalkohol und Ather extrahierten Materials. Weitere Arbeiten uber Wollfett veriiffentlichten 1) Taschenbuch for die Wachsindustrie. 2. Auflage, WiMcnsehdt-8) J. G r o R f e 1 d . Handbuch der Lebensmittelchede Bd. w.


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