Der VerC iibergiefst feinvertbeilter hiiuniches Jod in eiatm boben Cylinderglase, oder, besser noch, in einer Flasche mit Wasser, und setzt o m , anter starkem Umriibren odtr beftiden UrnschG'tteln , so lange feingraonlirtes oder gefeiltes, metAllisahes BIei hinzn, bb aller Geruch nach Jod
Fluor
- Book ID
- 102354795
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1848
- Weight
- 82 KB
- Volume
- 64
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
239 mehr hinreiclit , denselben zu zerlegen, und somit sind in der That tiiictist uiihedeulende Verunreinigungrn der Art leicht durch verdiinnte Schwrft~lsiiore nocli mil Sicherheit naclizuweisen. (Journ. fur prakl. Clieiii. XL. S. 422.) F l u o r .
L o u ye t ") hat inillelst der K n o x'schen Apparate von Flufspalh sic-h r i d der Darstellung des Fluor's besctiaftigt. Er zerselzte Fluorsiltwr durch Irocknes Clilorpas odcr mittelst Jod und erhielt so ein in diinnen Scliichlen farliloses Gas, das vegetabilisctie Farbcn nidit blciclile, Wasser schiiell zersetzte, auf Gliis nur wenig einwirkte und aufser Gold und Platin die meislen hletalle engriff. Das Fluorsilber ist ein zerfliefsliches Salz, das in der Warme zersetzt wird , es enthall Wasser , das nur durch Erwarmen und unter slattfindender Zersetzung ausgetrieben werden Irann. Es enlwickeln sirh dabei saure Danipfe. Lijst man Quechsi'lberoxyd in Flufssiiure auf, so erliiilt man beim Abdarnpfen ein gelbes lirystallinisches Salz, das beiiri Erwiirmen Shure verliert und ein Oxyfluoriir von Quecksilber zuriicklafst, Fluorblei wird durch Schwefelsaure nicht vollstandig zersetzt; es entsteht Pb 0, SO, + Pb FI, das yon Schwefelsaure nicht weiter zersetzt wird. L. erhielt AUS reinem Flufsspalh 173,5--173:4 pC. schwefelsauren Ihlk und berechnet hieraus das Aequivalent des Fluor's zu 19,18 (H = 1). Man hat bis jetzt angenointnen , dafs wasserfreie Fluorwasserstoflsaure sicli leicht zu einer Flussigkeit condensiren lasse. *) Compt. rend. XXII. p. 860. L o u ye 1 $') beiiierkt dagegeti , dals die iriittelst wasserfreier Pliospliorsiure dargeslellle Fluor~vsssrrs1ot~s;iul.e selbsl bei -120 C. urid gewiihitlicheiii 1)ruck gasfihig bleibl, urrd iiur wenn sie Waswr eiitliiilt, sich hiertwi condensilt. I h s Gils raucht aiifserst sliirli an der Luft , es grt!ift Glas kauin aii und L. glaubt , (lids es tiitiglicli sey, tlasselbe i i h Quecksilber in eiiier volllcoriittieii Iroclcneii Glasgh~dte aufxusi:tittrclii. Scliwefligsnure Salze. Sheridtin M u s p r a 11 +:-*) ha[, iii Folgc der Lliitersuchutig iilier detiselberi G(.gensIitnd then Sr/i/c~~&.suiires Nutron wurtle diircit Sattigen eint'r Liisung voii kohlcmaurein Natron wit schwclli.:c:r. Siiure und Stehenlasseii iihcr Schwefelsiiure gewontten. 1)ie ki y-.lir!lir reilgiren scliwach allcalisch, besitzen einen kuhliwkri G~:sc.liriiaclt. 7,IOGrrn. gelien rnit clironisaurein Bleioxytl verbrannt 4,19 Grin. Wasser otler 59,O pC. ; hiernacti is1 die Forinel: Na 0, SO, + 10 aq. V auq e l i n besclirieb ciri Sdz: NaO, SO, + 6: aq., wiihreiid eine h a l y s e voii H a u i i n e Is b e r g dic aniiiiierntle Forlitel : NaO, Zloeifuach sclme/lipaiwes hhtron. K a i n in e 1 s b e r g erhielt ein Siilz, dent er tile Porit!el gab : 2 (NaO f 2 SO,) + HO. N u s p r a t t beitterkt, d a k die Resullate Rain in e l s b erg's ebwsogut rnit tler Foritid: NaO SO, + HO, SO, , die Musprtltt hei seiiter ftuhcwri Arbeit aufstellte , iibereinstirnrnen. voit la ii iii 111 c! I s I) e r g 'I'heil seiiier f i h m ? i i Versuclie f -) wiederliolt. "x++ J , so, + 7 aq. gab. *') ('oiiipt. rend. \XI'. p. 434. ***I Pogg. Ann. i,\Vll. S. 245. t) these Ann. lid. I,. S. 3SO.
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I)as 7-1) i p h e n y l -t r u x a n bildet feine Krystillchen, maSig liislich in dlkohol und Aceton. Erhitzt man es etwas iiber seinen Schmelzpunkt, so lagert es sich bei %stundigem Erhitzen unvollstiindig, bei 5-stundigem Erhitzen so gut wie vollstindig in die cr-Verbindung um. Man erhalt auf dem