Feuchtigkeits-Schutz (unter kritischer Betrachtung der DIN 55473)
✍ Scribed by Wacks, K. ;Herrmann, R. Geb
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1973
- Weight
- 570 KB
- Volume
- 75
- Category
- Article
- ISSN
- 0931-5985
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✦ Synopsis
Der im Ulbad eingebaute elektronische Temperaturregler (1.7) ist somit nur fur die isotherme Regelung bei manuellem Betrieb vorgesehen. Bei automatischer Arbeitsweise wird hier die maximale Endtemperatur vorgegeben, und die Regelung ubernimmt ein Temperatur-Programmgeber (7). Eine lineare Heizungsgeschwindigkeit von 0.1 . . .lo C/min kann mit 10 arithmetischen Zwischenwerten vorgegeben werden. Vorteilhaft fur die Feinfraktionierung ist die automatische Diff erenzdruckregelung (9), da die Kolonnenbelastung in diesem Fall konstant bleibt. Die Ausgange der beiden Regelmoglichkeiten fuhren letztlich zu einem kontinuierlich und proportional arbeitenden Temperaturregler fur die Ulbad-Beheizung. Ulbadflussigkeit und Blaseninhalt werden synchron iiber zwei unabhangige Drehmagnete (1.9 u. 2.2) umgewalzt. Die Verdampfung erfolgt produktschonend und gleichmaBig ohne Siedeverzuge. Ober die im Grundgerat eingebaute Hebebuhne (1.4) kann das Ulbad zum Blasenwechsel stufenlos in der Hohe variiert werden. Die Kolonne (2) ist mit einem Kolonnenkopf zur automatischen Dampfeteilung ausgerustet. Ein elektronisches Zeitglied (5.4) steuert den Ventilanker (2.6), der zur Destillatabnahme nach dem eingestellten Rucklaufverhaltnis magnetisch angehoben wird. Wahrend der Uffnungszeit gelangen die Dampfe zum Destillatkuhler. Von hier aus tropft das Kondensat in den Fraktionssammler (3), der mit 22 Probenglasern (3.4) ausgerustet ist. Die Probenglaser konnen durch Drehen gewechselt werden. Anstelle des Fraktionssammlers kann auch eine Vakuum-Wechselvorlage oder Fraktionssammlerspinne angeschlossen werden. Zur automatischen Arbeitsweise der getrennten Destillatproben eignet sich der abgebildete Fraktionssammler. Uber einen Getriebemotor im Grundgerat (1) fuhrt eine Teleskopachse (3.8) zum Drehknopf; nach Zeitvorgabe, Volumen oder Temperatur kann nun der Wechsel erfolgen. Fur die Siedeanalyse und auch fur die serienmaaige Betriebsuntersuchung eignet sich die Wechselvorlage zur Destillat-Volumenregistrierung. Hierbei wird der MeSwert gleichzeitig auf dem Kompensationsschreiber (8) im Verhaliltnis zur Siedetemperatur registriert.
Zur Temperaturmessung sind in der Sumpfblase (2.3) und im Kolonnenkopf (2.5) Temperatur-MeStaschen vorgesehen.