𝔖 Bobbio Scriptorium
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Fetthaltige Salben in der Hautpflege und Therapie

✍ Scribed by Hopl, G.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1939
Weight
443 KB
Volume
46
Category
Article
ISSN
0931-5985

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✦ Synopsis


Jahrgang 144 Fette und Seifen -zalllen lieljen sich nicht sicher bestinmien, weil vou 26 gepriiften Liiscmittelii kein einzigcs ausreichend losle. Benierkens\vcrt war, dal3 Wasser wid Alkohol den Iliickstand Iiicht eiriinal quclkn lieljen, wie die iibrigen Fliiqsigkeiten. Dagegen setzte weingcistige Kalilauge in der Hitze zu Seifeii uiu. AII I!nvcrseifbarem war weiiigcr als 0,2 "/a vorhandeu. RIit Schwcfelsiiurc zcrsetzt, I~iiiterlieUeu die Seifcn fcstc Siiurcii, de,ieii noch gcriiige hlengeii fliic1itigc:r Siiureu Reigcuiischt warcn. Die Menge der a1,gcscliiedcneii Sluren betrug mindcstens 99,s o/o, so daU der uuliisliche Antcil dcs Sonclcriilcs fast gaiiz ails Siiureii ailfgchUt ist. Das mittlere Molekulargewicht dieser SPuren lag Iiei dem der I'alinitiusiiiire. Nur eiii Teil des Hiickstandcs lijst sich in I-'elroliilher. Drr uiigeliisle Rest hesteht aus sagenamiten ,,oxydierten Siiuren". Er betrug 14 O/o. Uni uuii day Soiidcriil in Gemischeu uiit Fctt uaclizuweisen odcr ZII I)cslimnien, beuutzteu wir dcn Gelialt an Pctrol~tlicr-~riilijsli~l~cni. 13ci Gehalteii his hcral, zu 1 "/o Soiidcriil gc'iiiigt fiir tleii Nacliweis cin Graniiii tlrs Felt-Sonclcr(il-(;eiiiiseI~cs; hei kleiuereu Gehalteii braucht inail entspreclrt*nd m ~~h r . liat niau uoch Riicksiclit zu n ( ~I i n i ( ~i i aul' andcrc i u l'etroliitlicr unlijsliche Eiiiulgatoreii, s o muB maii griilkre Rlcngc~n dcs Uiiloslicheii hcrstellcn u ~i d Ausseheu, Icclerkraft und Kennzahlen heranzieheii. Uiu die Mciige des Sonderiiles bestiiiiiiieii zu kiiniicii, stellt 11i:iii sicli ciu Eichldd auf, iii welchcm inau fiir jetlen &halt an Sontleriil deli zugchorigcii O/o-Satz an Pctrolather-Unliislichem durch eiuc Schaulinir darstellt. Fintlcl man danii spiiter I)ei cincr Bcstimmuug z. B. 28 O/o der Einwaage als unliislicli, so liestand sie nur aus Sonderiil. Faud inaii 2 Ol0 unloslich, so enthielt das Fett 10 O/o Sonderiil. Beides kann luau nus dciii Eiclibild ableseu. Bci rciiieni Soiidcriil ltomint rnau init ciner Eiuwaage von 2 g aus, bei 1 "/o rnit einer Einwaage voii 25 g. So bestimiiitcu wir iiocli 0,O O/o Soiiderol mit eiiiem Fehler von 0,02 "/a. I3ci Ou/o war der Fehler etwas grolier und betrug 0.2 O/o. -Bei 26 O/o Soiideriil stieg er auf 0,0 "/o. Auf Lhnlicher Grundlage wertleii sich auch andere Eiiiulgatoreii hesliinnicn Imseii.

Beispiel 4 : l.'ntersuchrrn~j untl Bewertung cines Emulgators, drr brvorrugt (il-in-Wasser-Emulsionen entstehen rugt 4). '41s 13cispicl wiihltcii wir Tragaiit. Als Tragaut bezcichnet niaii Schlciiii vcmcliiedciier Astragcrlus-Arteu, tler frciwillig odcr nach kiinstlichen Einschiiitten ausgetreteil und aii der Luft crh8rlet ist. Die betreffenden Astrugmlus-Arlen wachsen vornehmlich in Klciuasien. Tragant wird nach seinvn Her-kunftslPndcrii bezeichncl, z. B. als syrischer oder als persischcr Tragaut.


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