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Fette und Fettprodukte im neueren Schrifttum 7. Mitteilung: Literatur des Jahres 1941

โœ Scribed by Piskur, M. M.


Book ID
102929286
Publisher
John Wiley and Sons
Year
1951
Weight
724 KB
Volume
53
Category
Article
ISSN
0931-5985

No coin nor oath required. For personal study only.

โœฆ Synopsis


Polyglykolester niehrwertiger Alkohol .Tthylcnglykol Diathylcnglykol TriZt hylenglykol 'I'e t r a a th ylengl yltol 'IriathylenglykoI ~l'riatl~vlenglykoI (;lycerin I'olvgl yceriu 'I'ri~~thvlrnglykoi 'I'riSthvlenglykol -DaR die Glykolesitcr von Fumar-und Maleinsaure beini Erhitzen unliislirh und unschmelzhar werden, hat erstmals ZJorlii'mfer heobachtet. Curothers und Aruiii beschriehen spater tliese Produktc als lineare Polyester und bestitigten (lie Warmehiirtbarkcit. Bradley wies aul die Parallele hin. tlie in der M'it mehartharkeit zwischen Polyathylenmaleat untl den trocknenden fettisn Olen besteht. Einc :\nzahl linearer Polyester aus Glykoleii und unge->attigten zweihssischen Sauren sind nicht nur durch Warme, sondern auch durch S.iuerstoff hartbar, wohei die Gel-Bildung wic hei trocknenden Olen erfolgt. Polyathylenglykol-~naleinat stellt als t vpischer Vertreter dieser Verbindungen cine viskose Flussigkeit oder einen Balsam dar. der bei Zusatz eines Kobaltsalzcs an der Luft nach etwa 5 Stdn. zu cineni unschmelzharen uiid unloslichen Film auftrocknet. Dic Sauerstoff-Eiii~~~irkiin(. hat die Bildung einer runzeligen, elastischen Oberflichenhaut zur Folge. Die linearen Polyester werden (lurch Erhitzcn der Glykolc und Sauren oder dereri Anhydride i n ,iquimolekulaien Mengen bis zur beginnenden Gclatinierung hergestellt. und zwar unter Durchleiten von Kohlendioxycl, um die Entfernung des Wassers zu erlcichtern und ein hellfarl;iges Produkt zu erzielen. Die Reaktion hepinnt gewiihrilic-h bei 160 his 170" C, die Hijchsttemperatut hetract 2:10"C:. AuE diese Weise kann man dic nachstehend :ingefiihrte!i linearec Polyester herstellen: . -niehrbasIsche Saure Endprodnkt Maleinsaureanhydrid weiches Harz R4aleinsaureanhydritl visk. Balsam h4nleinsaureanhydrici~ Balsam Maleicsaureanhydrid Balsam Fumarsaure visk. Balsam Citraconsaurcanhvdrid brauner Balsam ~a l e i n s i u r e n n h v d r i d weiches Hare Maleinsaureanhydritl Ba!sam Bernsteinsaure Syrup Bernsteinsaure niit 13alsani I0 i l / ~~ Maleinsaurc Mit .4usnahme van Triathylenglykol -1-Bernsteinsaure sind alle angefiihrten Mischungen Sauerstoff-IiCrthar. Sie sind ferner Ioslich in Aceton, Xthylendichlorid und Methylglykol, dagegen unloslich in Ather, Tetrarhlorkohlenstoff, Alkoholen und Wasser. Mit Nitrocellulose und i\cetylccllulosc sitid dic Polyester in allen Mengenverhaltnisscn mischhar. Dic Mehrzahl der Polyester sind Ralsame odcr viskosc Ulc, tlie in der Farbe von dunkelhraun his fast fat-blos in1 Falle vou Triathylenglykol-Succinat sind. Mit Ausnahme v o n Pclvtriithylenglykol-Succinat sind ally Polyester durch Warme harthar. nur beim Citraconsaurecster vollzieht sich die Gel-Bildunp rclativ langsam. Auf Metallbleche aufgetragen utid ini Ofen petrocknet, bildet sich zuerst einc Oberflachenhaut, unter dci- tine fliissige Schicht von nicht unigewandcltem Polyester zuriickbleibt. Beim Erhitzen an der Luft findet scheinbar sowohl Warme-als auch Sauerstoff-Hartutig statt. Ohnc Katalysator crfordert ein Film aus Polytriathylcnglykoltiialeir~~~t im zerstreuten Tageslicht etwa 30 Tage, chc sich .4nzeiehen von Gel-Bildung bemerkhar machen. Metall-Linoleate sind als Trockenstoffe wegen ihrer ~Jnloslichkcit in Polyestern nicht brauchbar, doch hat sich ein Zusatz von 0.1 "in Kobaltbinialeitiat als sehr guter Trocknungsbeschleunigcr bewahrt. Dieses Kobaltsalz wird den Polyestern in Form einer I i s u n g in Methylglykol zugesetzt. Blei-, Manyan-~i n d Zinksalze der Maleinsaure sind als Trockner unwirksam. tlagcgen kann man norh Bcnzovlsuperoxyd und ~~-Toli~olsu!fondichloramid (Dichloramin T) ur.d cvtl. auch noch Blcisuperoxyd untl Kaliumchlorat als Katalysatvren verwenden.


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