## Abstract Die aliphatischen Polyamide Polyamid‐6 (**1**), Polyamid‐6,6 (**2**) und die aromatischen Polyamide der Terephthalsäure mit verschiedenen Diaminen [__p__‐Phenylendiamin, (**3**), 4,4′‐Biphenylylendiamin, (**4**), 4,4′‐Oxydianilin, (**5**)] sowie Polyimide der Pyromellitsäure mit aliphat
Feldionen- und Elektronenstoß-Massenspektrometrie von Polymeren und Copolymeren. II. Polyisobuten, Polystyrol, Polypropen, Polystyrolperoxid, Polyvinylchlorid
✍ Scribed by Hummel, D. O. ;Düssel, H. J. ;Rübenacker, K.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1971
- Weight
- 880 KB
- Volume
- 145
- Category
- Article
- ISSN
- 0025-116X
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✦ Synopsis
Abstract
Als Beispiele für verschiedene Abbaumechanismen wurden Polyisobuten, Polystyrol, Polypropen, Polystyrolperoxid und Polyvinylchlorid in einem Massenspektrometer mit kombinierter Feld‐ und Elektronenstoßionenquelle pyrolysiert. Aus der Zusammensetzung der Primärfragmente lassen sich Abbaumechanismen herleiten, die teilweise noch nicht bekannt waren oder über die bekannten hinausgehen. Der Abbau von Polyisobuten und Polystyrol geschieht durch statistische Kettenbrüche und Retropolymerisation. Die mannigfaltigen Primärfragmente des Polypropens lassen sich durch statistische Kettenbrüche, «back‐biting» und Retropolymerisation erklären. Die thermische Spaltung des Polystyrolperoxids geschieht jeweils zwischen zwei Sauerstoffatomen; die Fragmente stabilisieren sich durch Sekundärreaktionen. Alterungsvorgänge, an diesem Beispiel studiert, lassen sich massenspektrometrisch nachweisen, bevor sie IR‐spektrometrisch manifest werden. Beim PVC wurde gezeigt, daß zahlreiche schwerere Bruchstücke, überwiegend Aromaten und Alkylaromaten, als «Primär»‐Fragmente anzusehen sind.
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