Familiäres polymorphes Lichtexanthem
✍ Scribed by A. Wiskemann
- Publisher
- Springer-Verlag
- Year
- 1956
- Tongue
- English
- Weight
- 364 KB
- Volume
- 202
- Category
- Article
- ISSN
- 0340-3696
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✦ Synopsis
Von den Lichtdermatosen im engeren und weiteren Sinne besteht Erblichkeit beim Xeroderma pigmentosum (recessive Vererbung ohne Gesehlechtsbegrenzung) und bei einer Gruppe yon Hydroa vacciniformia (nach SIEMENS recessiv-geschlechtsbegrenzte Vererbung mit partieller, aber ausgesprochener Begrenzung auf das m~Lmfliehe Geschlecht), Famili~Lres Vorkommen einer Lichturticaria mit a]lgemeinen Schockerscheinungen (nieht empfindlich gegenfiber Hg-Quarzlampe und Fl~sEN-Lampe) wurde von PoI~NO besohrieben. Befallen waren 2 Brfider, der Sohn eines Bruders, die Mutter, ein Onkel und eine Tante miitterlicherseits. Auoh wit beobachteten eine Lichturticaria (starke Uberempfindliehkeit auch gegen die Hg-Quarzlampe) bei Neffe und 0nkel. Mitteilungen fiber famili~res Auftreten des relativ h~ufig vorkommenden polymorphen Lichtexanthems finden sieh nur selten. HAUS~IA~r u. HAXTHAUSE~ zitierten CI~OC~ER (2 Gesehwisterpaare), PARKHIJRST (Zwillinge), I~Asc~ (Mutter und Kind), PICK (Mutter und Tochter) und NOBL (Mutter und 3 yon 6 Kindern). LEVlT~I besehreibt eine Licht-dermaLose bei 2 Schweste, rn (keine weiteren Geschwister, keine Blutsverwandtschaft der Eltern). EPSTEI2~-nennt GLAUBEI~SOtIN U. GOLDElgBERG (Sommer-Prurigo bei 16 j ~Lhrigem Miidchen und deren Mutter. 2 S chwestern sind frei yon Ha,utkrankheiten. Die Eltern sind miteinander nieht verwandt), und einen selbst beobachteten Fall (Prurigo aestiva]is). Bm~CK-HARDT demonstriert eine 40jahrige Frau mit seit dem 36. Lebensjahr bestehender maximaler Liehtempfindliehkeit, bei deren Schwester eine ii.hnlich erh6hte Lichtempfindlichkeit bestehen sell. Mi)LLEI~ finder bei Durehmusterung des Kralfl~engntes der Ttibinger U~fiversit~its-Hautklinik bei 22 ehronisch po]ymorphen Liehtaussehl/igen keine verwandtsehaftlichen Beziehungen. In einem Falle waren die Ehepartner in der 4. Generation zurfick rniteinander verwandt. Auch soweit die Original-Literatur eingesehen werden konnte (NoBL, PICK, LEVITH, GLAUBEI~SOtlN U. GOLDE2CBERG, BtmclCrrAaI)T) finden sich nur selten genauere Angaben fiber Blutsverwandtschaft der Eltern, Geschlecht der Befallenen und Zahlenverh/~ltnis yon kranken zu gesunden Geschwistern.
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