Fachgebiet VII. Die Chemie in der Dokumentation, Propaganda und Kunst
✍ Scribed by Prof. A. Seyewetz
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1938
- Tongue
- English
- Weight
- 381 KB
- Volume
- 51
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
fatsache fest, daB diese Alkaloide clurch Erhitzen rnit Mineralskuren in einen Zuckeranteil und in ein &lykon gespalten werden konnten. Es handelt sich bei dieser Korperklasse also um Glykoalkaloide, wobei das Aglykon das eigentliche Alkaloid darstellt. Da schon eine Reihe von derartigen -4lkaloiden hekannt ist, die sich in ihren Aglyka untetscheiden, wird es als zweckmBBig etachtet, die urspriingliche Bezeichnungsweise einzuhalten. Die Konstitutionsaufkl~irung dieser Alkaloide ergab nun die uberraschende Tatsache, dalj sie als gemeinsames Gtundskelett cyclopentanoperhydrophenanthren enthalten. Der positive Ausfall der iiblichen Sterinfarbreaktionen deutet auch schon darauf hin. Fiir die ganze Gruppe dieser Alkaloide gelten also folgende Kennzeichen: Es sind Steroide, die in den bis jetzt bekannten Vertretern als Glykoside vorliegen; sie zeigen die iiblichen Sterinfarbreaktionen und enthalten den Stickstoff meist ringformig gebunden an Stelle der iiblichen Seitenkette. Us Stoffe mit Saponincharakter geben sie mit Cholesteriii Additionsvetbindungen und sind gegen chemische Eingrif fe ziemlich resistent. Fiir das bestbekannte Glied dieser Reihe, das Solatubin, ist der Aufbau des N-freien 'I'eiles auch in seinen sterischen Veinheiten fast restlos geklilrt, was fur die Biogenese dieses Korpers von einiger Bedeutung ist. Die beiden noch moglichen Forrneln des N-Komplexes werden auf Grund der hier erhaltenen Abbauergebnisse diskutiert. I% folgte eine abschlieljende Betrachtung iiber die Bedeutung dieser Alkaloide in physiologischer, biologischet und chemischer Hinsicht. W. p a u 1, Erlangeii : ,, dam die Konstitution arnneilieh uorwetideter Ptcrideivate I n gellsteni Zust.~nd.'~ Unter den arzneilich verwendeten Purinderivaten nehmen Theobromin und Coffein eine hervorragende Stellung ein. Ihrer Anwendung steht jedoch ihre schwere Laslichkeit in Wasser entgegen, so da13 sie mit geeigneten Lasungspartnern kombiniert werden miissen. Derartige in Wasser losliche Arzneimittel sind Diuretin, Agwin, Theolactin und viele andere. Die alte Streitfrage, ob die pharmazeutisch wichtigen Purinderivate in gelostem Zustande als Molekiilverbindungen hoherer Ordnung oder nur als einfache Mischungen zweier Komponenten vorhanden sind, 18ljt sich durch die bisher verwendete Versuchsmethodik nicht entscheiden. Die mittels Dialyse erhaltenen Brgebnisse liefern den Beweis, daD diese Arzneimittel in gelostem Zustande keine Komplexverbindungen bilden, sondern d a B hijchstens eine gegenseitige Beeinflussung der beiden Komponenten im Sinne der Feldvalenztheorie stattfindet. Die Uslichkeitsbegiinstigung der Purinkomponente durch Lijsungspartner l8at sich durch Hydratationsvorgange erklilren. Letztere lassen auch eine Erklilrung zu, wanun solche vermeintliche Assoziationsprodukte bisher weder irn Organismus noch in vitro isoliert werden konnten. Die Arbeits-ergebnisse eroffnen den Ausblick, daD eine bestimmte Gruppe biogener Stoffe vie1 mehr, als man bisher glaubte, fiir die Entfaltung bzw. Hemmung pharmakologischer Wirkungen verantwortlich zu niachen ist, und insbes. Hydratationsvorgange in der Lage sind, Wirkungssteigermigen und Wirkungsvertiiinderungen von Arzneimitteln zu erkliiren. P. P . htn7.7.3, 'Turin: ,,L'lcr i1a.s aiUiptmicioxe I'rinzip in der Lrber." -0. B. Crippa, Pavia: ,,UnLeracelruplg Gbrr die I'rOledgSe Voir I'epsin." -0. Lunde u.
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