𝔖 Bobbio Scriptorium
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Erste Tagung der Gesellschaft Deutscher Kosmetik-Chemiker e. V.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1958
Weight
279 KB
Volume
60
Category
Article
ISSN
0931-5985

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✦ Synopsis


wesentlicher Abbau erfolgt sein. Dieser trat vorwiegend erst bei d e r eigentlichen Verpruhung ein, und zwar, da diese im Gegenstrom erfolgte, hauptsachlich in der Endphase, wenn das Teilchen d i e Hochsttemperatur erreichte. In diesem Stadium w a r die Skelettbildung jedoch bereits eingetreten, d. h. F o r m u n d Gro13e des Einzelteilchens u n d d a m i t auch sein Schuttgewicht lagen bereits fest. Auf diese Weise kann es sich gelegentlich ereignen, dai3 Spruhprodukte, die sich bei sonst gleicher Zusarnmensetzung des Ansatzes n u r durch die A r t des verwendeten Phosphats unterscheiden und dadurch Unterschiede im Schiittgewicht zeigen, trotzdern in der Phosphat-Zusammensetzung des Spruhproduktes wegen des Abbaues d e r Iangeren Polyphosphatketten keine wesentlichen Unterschiede aufweisen. Beim Tripolyphosphat u n d d e n langerkettigen Polyphosphaten lagen auch bei d e n anderen Versuchsreihen die Abbaugrade etwa in demselben Rahmen. D e r T r ipolyphosphat-Restgehalt l a g bei 45 bis 60 O/o, die langkettigen waren grofitenteils zu Pyrophosphat abgebaut. Zicsammen fnssung Die Zusammenhange zwischen Feinstruktur der Spruhprodukte und dem Schuttgewicht wurden aufgezeigt und auf die Zwedcmadigkeit von Kornband-Schuttgewicht-Diagrammen hingewiesen. Geeignete Waschmittel-Ansatze wurden in ublichen Zusammcnsetzungen in einer Apparatur technischen Ausmades spriihgetrodcnet und damit Spruhprodukte erzielt, die in ihrem Aussehen und ihrer Korngroden-Verteilung den auf dem Markt befindlichen Produkten vergleichbar sind. Es wurden dabei Erfahrungen uber die Einfliisse der spriihtechnischen Variablen wie auch uber die Art der Herstellung des Spruhansatzes, seine Konzentration und Zusammensetzung gewonnen. Insbesondere wurde der Einflud verschiedener Phosphate nlher untersucht.

Die Versuche wurden grodtenteils unter Verwendung eines Tetrapropylen-benzolsulfonats als WAS durchgefuhrt. Moglicherweise ergeben sich bei anderen waschaktiven Stoffen bzw. Kombinationen etwas abweichende Ergebnisse. Es konnte jedoch gezeigt werden, dad es durchaus moglich ist, auch ohne Erhohung des Ballaststoff-Gehaltes auch im Gleichstrom zu Schuttgewichten von mehr als 350 g/l zu kommen. Immerhin m u i aber das Schuttgewicht-Problem bereits bei der Waschmittel-Zusammensetzung in Betracht gezogen werden.


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