Ergebnisse der Nagelung medialer Schenkelhalsfrakturen
✍ Scribed by Rudolf Volkert
- Book ID
- 104765501
- Publisher
- Springer
- Year
- 1952
- Tongue
- English
- Weight
- 880 KB
- Volume
- 45
- Category
- Article
- ISSN
- 1434-3916
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✦ Synopsis
Mit 2 Text~bbildungen (4 Einzelbilder).
Immer starker wurde in den letzten Jahren das allgemeine Interesse an den Sp~tergebnissen der Schenkelhalsnage]ung, die ja als Behandlungsmethode bei der lateralen und medialen Sehenkelhalsfraktur hente iiberall angewandt wird. Sie land deshalb so groBen Anklang, well maI~ die oft in h6herem Alter stehenden Patienten meist in wenigen Wochen wieder aufstehen und laufen lassen konnte, auch wenn die langsam heilende Fraktur noch nicht knSchern geheilt war. Sieher ist dutch die allgemeine Anwendung der Nagelung aueh das endgtiltige Ergebnis im groBen gesehen besser geworden. Trotzdem braehten zahlreiche Naehuntersuchungen noeh einen verh~ltnism~L6ig hohen Prozentsatz schleehter Behandlungsergebnisse. Man suchte die Ursache daftir, wie es sieh gehSrt, zun~chst bei sieh selbst, und vermutete, dab mangelhafte operative Technik (ungeniigende l~eposition, sehleehter Nagelsitz etc.) sehuld daran sei (B6I~I~EI~). Immer wieder land man aber auch schleehte Endergebnisse bei F~llen, die mit vollkommen einwandfreier Teehnik schonend genagelt worden waren, andererseits aber auch re]ativ gute Resultate bei Fi~llen, die in dieser Beziehung der Kritik nieht standhalten konnten. Die gefiirehtetste Ursaehe eines sehlechten Endergebnisses bei der medialen Schenkelhalsfraktur ist di6 aseptisehe Nekrose des proxima]en Fragmantas. Wie as seheint, entwickelt sieh diese sehieksalsm~Big und unabh~ngig yon der Methode der Behandlung (AxltAIZSEN). Vielfach finder sieh in der Literatur die Ansieht, dab nahezu jede mediale Sehenkelhalsfraktur ein Stadium der Kopfnekrose durchmaeht und dab ~hnlieh dem Vorgang bei der PEI~T~IE sschen Erkrankung im AnschluB daran wieder ein Aufbau stattfindet. Man erkl~irt sich diesen Verlauf dureh eine StSrung bzw. Unterbrechung der Ern~hrung des Kopffragmentes infolge ZerreiBungen an der Gelenkkapse], die die blutzuffihrenden Gef~Be enth~tt. Die Blutversorgung des Hiiftkopfes erfolgt auf 3 Wegen: Durch die Arterie des Ligamentum teres, dureh Gef~Be der Synovialbekleidung des Collum femoris und dureh Gef~LBe im Inneren des Collum. Die beiden ]etztgenannten Zufuhrwege werden dureh die Fral~tur ganz oder zum Teil zerstSrt. Dem Gefi~B innerhalb des Zentralbandes abet kommt besonders in hSherem Alter nur geringe Bedeutung zu. Oft ist es obliteriert, oder besitzt nur ein sehr enges Lumen (NYSTROE~I). Neben dieser I-[auptursache der Entstehung yon Kopfnekrosen gibt es aber aueh sicher Ursachen technischer Art. FELSENI~EIClt zeigt in seiner Monographie ,,Die operative Behandlung der frischen medialen Schenkelhalsfraktur" die MSgtiehkeiten der Entstehung totaler und partieller Kopfnekrosen eingehend. Er beschreibt und zeigt solehe als Folge der FremdkSrperwirkung des Nagels, ungenfigender Reposition oder auch mangelhufter Osteosynthese. Alle diese teeh-
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