Erfahrungen mit der implantation künstlicher linsen
✍ Scribed by H. Hofmann
- Publisher
- Springer-Verlag
- Year
- 1962
- Tongue
- English
- Weight
- 958 KB
- Volume
- 16
- Category
- Article
- ISSN
- 0012-4486
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✦ Synopsis
Mit einer Figur und VII Tabellen
Die ersten Bemtihungen yon RIDLEY um einen kiinstlichen Linsenersatz liegen nunmehr 13 Jahre zuriick; 1951 hat er dariiber berichtet. Seine Methode, die ldinstliche Linse an die SteUe der natiirlichen zu setzen, war naheliegend und in optischer Hinsicht nicht zu iibertreffen, doch traten bekanntlich Schwierigkeiten hinsichtlich der Fixation und Vertfiiglichkeit auf, die der Anlass dafiir waren, kiinstliche Linsen in die Vorderkammer zu implantieren. STRAMPELLI (1954), APOLLONIO (1956), BIETTI (1955), SCI-IARF (1956), SCHRECK (1956) u.a. haben "starre" Vorderkammerlinsen entworfen. Beim Modell DANNHEIM (1957) handelt es sich hingegen um eine "elastische" Fixation. LIEB (1958) hat eine geringe Modifikation der Dannheimlinse angegeben. Eine neue Modifikation hinsichtlich der Befestigung kiinstlicher Linsen stellt das Modell yon BINKHORST (1959) dar, die sogenannte Iriscliplinse; sie reitet gewissermasser auf dem Pupillarrand. Als einen Vorliiufer dieser Art k6nnte man die Kragenknopflinse yon EPSTEIN (1959) bezeichnen. In letzter Zeit befestigt STRAMPELLI (1958) eine Dannheim-Linse mit etwas 15~ngeren Schlingen (0 14 mm) direkt in der Sklera bei 12 und 6 h und hat damit gute Erfahrungen gemacht. Somit stehen heute zur Verfiigung (Fig. 1) : 1. Ktinstliche Linsen fiir die Fossa patellaris (RIDLEY, 1951) 2. Vorderkammerlinsen, und zwar : a. starre Modelle (STRAMPELLI (1954) u,a.) b. elastische Modelle (DANNHEIM, 1957), (LIEB-GUERRY, 1958) c. die Iriseliplinse nach BINKI-IORST, 1959)
Wir haben in den letzten 5 Jahren fast ausschliesslich Vorderkammerlinsen nach DANNHEIlVi implantiert und wollen hier unsere Erfahrungen mitteilen.
Von den 63 implantierten Linsen wurden 52 einwandfrei vertragen;
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