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Elutionschromatographische Trennung der Alkaliionen am Kationenaustauscher Wofatit KPS; Trennung der K+-, Rb+- und Cs+-Ionen

โœ Scribed by Fred Scheibe


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
2010
Weight
273 KB
Volume
7
Category
Article
ISSN
0044-2402

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โœฆ Synopsis


Aus der Literatur [l], [2] ist bekannt, daB das 2,2'-Dipyridyldiphenylboronium-Kation (I) ebenso wie das 1,lO-Phenanthrolin-diphenylboronium- Kation (11) mit versohiedenen Anionen schwerlosliche Salze bildet. Dabei f8;llt die Schwerloslichkeit des Nitrates in Wasser auf, die analytisch interessant sein konnte. Wir stellten deshalb nach bekannter Vorschrift [l] die 2,2'-Dipyridyl-und 1,lO-Phenanthrolinkomplexe des Diphenylboroniumchlorides her, erhielten durch Umsetzung in waBriger Losung Salze mit verschiedenen Anionen und bestimmten die Loslichkeitsprodukte. Wie zu erkennen ist, lassen die Loslichkeitsprodukte des 2,2'-Dipyridyl-diphenylboroniumnitrates (9,O . und des 1,lO-Phenanthrolindiphenylboroniumnitrates (1,2. eine ana ~ tische Verwendung nicht zu. Wir nahmen an, daB durch P ergr6Bern der hydrophoben Liganden im Kation eine Loslichkeitsverminderung eintret,en muB und stellten das 2,2'-Dipyridyl-bis(p-dipheny1boronium)chlorid (111) und das l.lO-Phenanthrolin-bis(p-diphenylboronium)chlorid (IV) dar und erhielten daraus die entsprechenden Perchlorate, Jodide, Nitrate und Acetate. Die Loslichkeitsprodukte der Nitrate (Tab. 1) liegen durchaus im Bereich analytischer Konzentrationen und gestatten eine Ausfallung des Nitrations aus wal3riger Losung. Darstellung der Verbindungen 111 und I V p-Diphenylquecksilberchlorid wird unter Argon mit Bortrichlorid umgesetzt und ergibt Bis(p-dipheny1)-borchlorid. Durch Umsetzen mit 2,2'-Dipyridyl in Toluol oder rnit 1,10-Phenanthrolin in Benzol erhalt man die Chloride der komplexen Boroniumkationen. Zur Reinigung wird das Chlorid in Methanol gelost und mit HC1-Gas ausgefkllt, anschlieBen-deR Umkristallisieren aus w2Brigem Methanol fuhrt zum reinen Produkt. (uber Eigenschaften der Verbindungen vgl. Tab. 2.) Die IR-Spektren der Salze der Kationen I-IV wurden in KBr aufgenommen und verqlichev. Sie sind naturgemaa Lhnlich. Interessant ist, daB bei allen Verbindungen Banden bei 1265 und 880 cm-1 auftreten, die typisch zu sein scheinen fur kompIexe Borverhindungen, bei denen das Zentralatom von aromatischen Liganden umgeben ist [3], [4], [51. Der Kristallwassergehalt wurde durch Mikroanalyse und Differentialthermoanalyse bestimmt.


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